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VW-Vergleich

Fragen zum Thema VW-Vergleich in der Musterfeststellungsklage

  • Was hat der BGH mit dem Vergleich Musterfeststellungsklage zu tun?

    Formal zunächst einmal nichts. Denn die Musterfeststellungsklage wird am Oberlandesgericht in Braunschweig verhandelt. Die im Mai am Bundesgerichtshof (BGH) anstehenden Entscheidungen in einem Musterfall gegen VW werden jedoch einen grundlegenden Einfluss auf alle folgenden Verfahren im Dieselskandal haben. Wenn sich Teilnehmer der Musterfeststellungsklage zuvor auf eine Zahlung von VW einlassen, können diese nicht mehr von diesen Grundsatzentscheidungen profitieren. Wer den Vergleich nicht annimmt, der kann von den Ergebnissen des BGH-Verfahrens profitieren.
  • Wenn ich mich für das Angebot von myRight entscheide, verlasse ich dann die Musterfeststellungsklage?

    Nein. Entscheiden Sie sich für das myRight-Angebot mit bis zu 2.000€ Vorauszahlung, dann erhalten Sie diese Zahlung, verbleiben aber in der Musterfeststellungsklage. Gleichzeitig sichern Sie sich die Möglichkeit mit den myRight-Vertragsanwälten für Ihr bestes Ergebnis zu kämpfen.
  • Dauert die Durchsetzung meiner Ansprüche deutlich länger, wenn ich jetzt in der Musterfeststellungsklage bleibe?

    Im Prinzip ja, da die Musterfeststellungsklage aller Voraussicht nach zu keinem Abschluss oder Vergleich vor dem BGH Urteil im Mai kommen wird. Und auch danach müssen Ansprüche dann noch einmal einzeln eingeklagt werden. Genau aus diesem Grund haben wir von myRight ein Angebot konzipiert welches eine zeitnahe Vorauszahlung an unsere Kunden beinhaltet. Mit myRight erhalten sie, ähnlich dem Angebot von VW, in kurzer Zeit einen Betrag ausgezahlt - allerdings stellt dieser nur eine Vorauszahlung dar. Darüber hinaus kämpfen wir für die gesamte Ihnen zustehende Entschädigung, die deutlich höher ausfallen dürfte als der von VW gebotene Betrag.
  • Muss ich bei myRight nichts selbst zahlen?

    Sie müssen bei der Beauftragung von myRight zunächst nichts selbst zahlen. Wir arbeiten mit einer Erfolgsprovision, sodass Sie am Ende nur einen prozentualen Anteil von dem Betrag an uns zahlen, der später von Volkswagen an Sie ausgezahlt wird. Wenn Sie sich für den VW-Vergleich entscheiden, müssen Sie an myRight nichts zahlen.
  • Muss ich mich für myRight entscheiden, bevor ich weiß, wie viel Geld VW mir zahlen wird?

    Nein, müssen Sie nicht. Wenn Sie sich heute für das myRight Angebot voranmelden, gehen Sie noch keinerlei Verpflichtungen ein. Wir werden Ihren Fall prüfen und Ihnen dann ein individuelles Angebot zukommen lassen. Dies wird sowohl den Betrag enthalten, den Sie als Vorabzahlung von uns erhalten als auch die Erfolgsprovision, die gilt, wenn Ihnen später Schadensersatz ausgezahlt wird. Auch dieses Angebot müssen Sie nicht annehmen, bevor VW Ihnen ein Angebot für Ihr Fahrzeug gemacht hat. Wenn Ihnen beides vorliegt, beraten wir Sie gern zu den Vor- und Nachteilen der Angebote.
  • Warum kann ich das Angebot für die Teilnehmer der Musterfeststellungsklage nicht nutzen, wenn ich in der myRight Sammelklage bin?

    Die 2.000€ Vorauszahlung bieten wir aktuell ausschließlich Verbrauchern in der Musterfeststellungsklage an, weil sie noch über eine längere Zeit in dieser Klage gebunden sind und erst anschließend eine Zahlungsklage starten können. Teilnehmer der myRight Sammelklage sind dagegen bereits in einer Zahlungsklage. Auch diese wird durch das Urteil des BGH eine entscheidende Richtung einschlagen. Wir sind überzeugt, dass nach der richtungsweisenden Rechtsprechung des BGH auch unsere Sammelklage zu einem zügigen und für die Kunden zufriedenstellendem Ergebnis kommen wird.
  • Was bedeutet bis zu 5.000€ Vorauszahlung? Wie viel bekomme ich tatsächlich?

    Die Vorauszahlung, die wir Ihnen bieten können, ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie dem Baujahr und dem Kilometerstand Ihres Autos. Denn diese Daten beeinflussen die wahrscheinliche Höhe der Zahlung, die Sie am Ende als Schadensersatz bekommen können. Unser Ziel ist es vor allem, jedem eine ein attraktives Angebot vorlegen zu können, das mit dem Angebot von VW mithalten kann. Die genaue Höhe werden wir Ihnen während des - für Sie völlig kostenfreien und unverbindlichen - Prüfprozesses Ihres Falles mitteilen.
  • Wenn VW mir ähnlich viel Geld bietet, warum sollte ich mich dann für myRight entscheiden?

    VW wird die Zahlung nur unter der Voraussetzung tätigen, dass Sie auf jegliche weitere Durchsetzung von Ansprüchen verzichten. Dies zum jetzigen Zeitpunkt zu tun ist aus unserer Sicht mit dem großen Risiko verbunden, spätere höhere Zahlungen nicht mehr erhalten zu können. Mit myRight bleibt Ihnen diese Option erhalten.
  • Warum sollte mir mehr Geld zustehen als VW mir jetzt anbietet?

    Die nun von VW angebotenen Beträge orientieren sich an den in der Vergangenheit an betroffene Dieselkäufer ausgezahlten Entschädigungen. Sie sind ein ausgehandelter Kompromiss zwischen VW und dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). VW wollte diese Summe aber unbedingt vor der Rechtsprechung des BGH verhandeln, da bei einem Urteil die Gefahr für VW besteht, dass sich die Ansprüche der Betroffenen deutlich erhöhen. Konkret wird erwartet, dass der BGH zu den Punkten Zinsansprüche und Nutzungsentschädigung Klarheit schafft. Im für die Verbraucher besten Fall, kann es so dazu kommen, dass Sie den vollen Kaufpreis (also ohne Nutzungsentschädigung) und zusätzliche Zinsen seit Kauf des Autos zugesprochen bekommen. Dies wäre eine deutlich höhere Zahlung als das aktuelle Angebot von VW.
  • Wie schnell muss ich mich jetzt für den Vergleich entscheiden?

    Betroffene Dieselkäufer müssen sich jetzt nicht abrupt mit einem zu geringen Vergleichsangebot abspeisen lassen. Sie sollten VW-Angebot oder einen Vergleich nicht vorschnell annehmen, sondern haben Zeit, genau hinzuschauen. Sollten Sie sich gegen den Vergleich entscheiden, haben Sie noch einmal 6 Monate Zeit um Ihre Ansprüche einzufordern. Es gibt nach wie vor sehr gute Alternativen zum Vergleichsangebot von VW.
  • Kann myRight mir auch helfen, wenn ich den Vergleich annehmen möchte?

    Ja. myRight wird Ihnen zunächst den Unterschied zwischen dem Vergleich und einer Klage durch die myRight Vertragsanwälte aufzeigen. Sollten Sie sich in Ihrem Fall dafür entscheiden, dass Sie den Vergleich annehmen möchten, dann können die myRight Vertragsanwälte Ihnen auch hierbei zur Seite stehen. Volkswagen bietet hierfür eine Pauschale von 190€ für die Rechtsberatung an. Diese wird dann zwischen den Anwälten und Volkswagen abgerechnet. Für Sie fallen keine Kosten an.

Fragen zum Vergleichs-Check

  • Wozu dient der myRight Vergleichs-Check?

    Der Vergleichs-Check von myRight kann ihnen helfen zu entscheiden, ob Sie das Vergleichsangebot von Volkswagen (VW) annehmen möchten, oder ob Sie den alternativen Klageweg mit myRight gehen. Mit dem Vergleichs-Check können Sie also prüfen, ob das myRight Angebot oder VW-Vergleich für Sie lukrativer ist.
  • Am Ende des Vergleichs-Checks bekomme ich eine Falleinschätzung. Was genau ist das?

    Ihre individuelle Falleinschätzung ist das Ergebnis aus dem Vergleichs-Check. Nachdem Sie alle Daten korrekt in den Vergleichs eingetragen haben, analysieren wir Ihren individuellen Fall auf Basis dieser Daten. Im Anschluss stellen wir den Vergleich und das myRight Angebot inklusive Vorauszahlung gegenüber. Dieses Ergebnis ist die Falleinschätzung, dessen Ergebnis Ihnen unmittelbar nach Absenden der Daten zur Verfügung steht.
  • Warum muss ich meine Daten ganz genau eingeben?

    Die Daten, die Sie während des Vergleichs-Checks eingeben, bilden die Grundlage der Fallanalyse. Falsch angegebene Daten könnten das Ergebnis verfälschen. Achten Sie beim Ausfüllen deshalb bitte genau darauf, dass alle Ihre Eingaben stimmen. Korrigieren Sie gegebenenfalls Schätzungen. Tipp: Halten Sie zum Ausfüllen Fahrzeugschein und den Kaufvertrag Ihres Autos bereit. Sie schaffen es nicht, das Formular sofort komplett auszufüllen? Kein Problem! Wir schicken Ihnen eine E-Mail, über die Sie jederzeit in das Formular zurück kommen und ihre Eingaben anpassen können. Erst nach Absenden des Formulars stehe Ihre Eingaben fest.
  • Wann wird mir eine Nutzungsentschädigung von meinem Schadensersatz abgezogen und wann nicht?

    Bei einer erfolgreichen Schadensersatzklage spricht das Gericht Ihnen gegen Rückgabe des Fahrzeugs den Kaufpreis zu. Eventuell geschieht dies abzüglich einer Summe für die bisher mit dem Auto gefahrenen Kilometer. Diese abgezogene Summe wird Nutzungsentschädigung genannt. Über die Zulässigkeit dieser “Nutzungsentschädigung” wird der Bundesgerichtshof (BGH) am 5. Mai 2020 unter anderem entscheiden. Die Frage, ob sich Diesel-Kunden die Nutzung ihres Auto überhaupt anrechnen lassen müssen, wird dann wahrscheinlich endgültig geklärt. Wir erwarten, dass das Urteil des BGH verbraucherfreundlich ausfällt, also die Nutzungsentschädigung nicht von Ihrem Schadensersatz abgezogen wird. Sollte der BGH dies entscheiden, würden andere Gerichte dieser Rechtsprechung folgen.
  • Wann stehen mir Zinsen zu und wann nicht?

    Aus Schadensersatzansprüchen nach §§ 826, 31 BGB können sich auch im VW-Dieselskandal Zinsansprüche gegen VW ergeben. Diese sogenannten “deliktischen Zinsen” werden bereits vom Datum des Autokaufs an erhoben und können einen nicht unwesentlichen Teil Ihres Gesamtanspruchs ausmachen. Ein Gericht kann bei einer erfolgreichen Schadensersatzklage entscheiden, Ihnen solche deliktische Zinsen zuzusprechen. Bisher tun dies bereits viele Landes- und Oberlandesgerichte, aber nicht immer und nicht alle. Der BGH wird mit dem Urteil am 5. Mai auch bei dieser Zinsfrage richtungsweisend entscheiden, wobei der Richterspruch aller Wahrscheinlichkeit nach im Sinne der Verbraucher ausfallen dürfte.
  • Ich komme im Vergleichs-Check nicht weiter. Wo finde ich Hilfe?

    Wenn Sie beim Ausfüllen des Formulars Unterstützung brauchen oder haben konkrete Fragen haben, dann melden Sie sich einfach bei unserer Kundenhotline unter: 030 568 499 96 (Mo-Fr 8-18:30 Uhr)
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