Was genau ist der VW Abgasskandal?

Der Abgasskandal , auch bekannt als Dieselaffäre, Dieselgate oder VW Skandal , ist der größte Industrieskandal der deutschen Geschichte. Seit Herbst 2015 ist bekannt, dass der Autohersteller VW millionenfach Abgaswerte mit einer verbotenen Software manipulierte. Ziel des Konzerns war es, US-amerikanische Abgasnormen zu umgehen.

Aufdeckung und Ausmaß des VW Skandals

Die Aufdeckung des Abgasskandals wurde angestoßen durch die US-Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA). Nach Angaben der Volkswagen AG wurde die manipulierte Software weltweit in etwa elf Millionen Fahrzeugen der Marken Volkswagen, Seat, Audi, Škoda und Volkswagen Nutzfahrzeuge eingesetzt. Dabei handelt es sich um Fahrzeuge mit der Motorenreihe VW EA189 beziehungsweise der Nachfolgereihe VW EA288 (nur in den USA). Vom VW Abgasskandal betroffen sind laut deutschem Bundesverkehrsministerium und EPA auch in Europa zugelassene Autos, darunter auch Fahrzeuge von Porsche und Audi. Insgesamt geht man in Deutschland von 2,6 Millionen Betroffenen aus.

Mehr als nur Abgas: der Skandal um VW und die Folgen

Der VW Skandal ist keine Kleinigkeit. Verbraucher haben mit erheblichen Nachteilen wie Wertverlust und erhöhtem Kraftstoffverbrauch zu kämpfen. Sie sollten sich daher nicht mit einer bloßen Mängelbehebung beim Autohändler abspeisen lassen, sondern ihr Recht auf echte Entschädigung einfordern. Eine einfache Möglichkeit hierfür bietet unsere Sammelklage gegen VW, der sie sich ganz bequem und ohne Kostenrisiko anschließen können.

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Neben den Sachschäden hatte der Abgasskandal auch eine Reihe von Folgen für Umwelt und Gesundheit. Allein in Europa und den USA entstanden zwischen 2009 und 2015 Kosten in Höhe von 39 Mrd. US-Dollar – verursacht durch erhöhte Schadstoffemissionen und damit verbundene Gesundheitsschäden. Und die Zahl stagniert nicht, sondern steigt weiter, da noch immer nicht alle vom VW Skandal betroffenen Fahrzeuge zurückgerufen oder repariert worden sind.

Verantwortung im Abgasskandal

Der VW Abgasskandals ist keineswegs ein Unfall oder Versehen, sondern geschah in vollem Bewusstsein oder zumindest Mitwissen der Verantwortlichen bei VW. Die Hersteller des Wolfsburger Konzerns ordneten entsprechende Maßnahmen nachweislich viele Jahre vor Bekanntwerden des Abgasskandals an oder wussten zumindest davon. Auch von Seiten der Wissenschaft sowie der Politik wurde lange vor der Aufdeckung des VW Skandals auf Auffälligkeiten hingewiesen und vor Konsequenzen gewarnt. Die Verantwortlichen hüllten sich lange in Schweigen und hielten es dann sogar während des Aufdeckungsprozesses nicht immer so genau mit der Wahrheit. So gab der Volkswagen Konzern beispielsweise erst vergleichsweise spät zu, dass es in den USA auch der EA288 betroffen sei, nachdem man dies zuvor abgestritten hatte. Auch im Hinblick auf die Außenkommunikation änderte das Unternehmen mehrfach seine Strategie. Während VW Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn anfänglich noch allgemein von „Unregelmäßigkeiten“ sprach, wurde in einer VW Mitteilung vom 6. Oktober 2015 noch offensiv der Begriff „ Abgasskandal “ verwendet. Seit Ende Oktober 2015 beschränkte sich der Konzern dann bei der Bezugnahme auf den VW Abgasskandal wieder auf unkonkretere Termini wie „Abgasthematik“ oder „Dieselthematik“.

VW Skandal : die Konsequenzen

Am 20. September 2015 gestand Winterkorn das Vergehen des Konzerns öffentlich ein – zwei Tage später entschuldigte er sich und am 23. September erbat er schließlich die Aufhebung seines Vertrages beim Aufsichtsrats-Präsidium. Seine Nachfolge trat der bisherige Vorstandsvorsitzende der Porsche AG, Matthias Müller, an.
In der Folge des Abgasskandals forderte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) von VW eine der größten Rückrufaktionen Deutschlands. Eine freiwillige Reparatur genügt demnach nicht. Das Wolfsburger Unternehmen ist somit gezwungen, insgesamt bis zu 2,4 Millionen Fahrzeuge mittels Softwareupdate umzurüsten. Bei 1,6-l-Motoren des Typs EA189 sollen zusätzlich sogenannte Strömungstransformator en verbaut werden, um die hohen Abgaswerte zu senken. Inzwischen wurden alle betroffenen Fahrzeughalter schriftlich über die Nachrüstung informiert. Zurückgerufen werden:

● 1.537.896 Autos der Marken VW und VW-Nutzfahrzeuge
● 531.813 Audi
● 286.970 Skoda
● 104.197 Seat

Einige Besitzer haben bereits reagiert und Werkstatttermine vereinbart. Bei vielen Verbrauchern herrscht allerdings Unsicherheit über die Rechte und Gewährleistungsansprüche, die sie im Zusammenhang mit der Nachrüstung gegenüber VW oder ihrem Autohaus haben.

VW Abgasskandal : Rechtsansprüche

Dabei spricht einiges für den um sein Recht geprellten Verbraucher. Inzwischen gibt es etliche summarische Gutachten, die sich mit möglichen zivilrechtlichen Ansprüche Betroffener gegenüber VW oder den betreffenden Fahrzeugverkäufern. So kommt eine Studie der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages (WD) im Auftrag von Bündnis 90/Die Grünen zu dem Schluss, dass nicht nur Gewährleistungsansprüchen gegenüber den Verkäufern, sondern gegebenenfalls auch Schadensersatzansprüche gegenüber der Volkswagen AG bestehen könnten.
Auch ein Rechtsgutachten, das die Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) in Auftrag gab, zieht ähnliche Schlüsse.

VW AUDI SKODA SEAT

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