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Allgemeine Geschäftsbedingungen – Thomas Cook - Rechtsschutz

Allgemeine Bedingungen zur Forderungsdurchsetzung

Stand: 17. Dezember 2019

Vertragsgegenstand

myRight übernimmt für Sie (auch „Auftraggeber“) die Durchsetzung Ihrer Forderungen aus typischen Lebensbereichen als Bürger und Verbraucher (zusammengefasst „Forderungen“). Auf myright.de stellen wir Ihnen die Lebensbereiche dar, aus denen wir Forderungen zur Durchsetzung übernehmen; für myRight Premium-Mitglieder setzen wir Geldforderungen aller Art durch.

Wir werden die Forderungen nach anerkannten Maßstäben von Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit durchsetzen. myRight wird hierbei jederzeit die Sorgfalt eines ordentlich handelnden Rechtsdienstleisters wahren. Das bedeutet insbesondere, dass:

  • (a) wir die Durchsetzung von mutmaßlich strittigen Forderungen soweit zurückstellen können, bis die tatsächlichen und/oder rechtlichen Fragen soweit aufgeklärt sind, dass nach unserer Einschätzung eine wirksame und effiziente Forderungsdurchsetzung gewährleistet ist;
  • (b) wir die Durchsetzung der Forderung einstellen können, wenn sich wesentliche tatsächliche oder rechtliche Annahmen als falsch erweisen oder sich die Rechtsprechung in für die Forderungsdurchsetzung wesentlichen Fragen zu Lasten einer effizienten und wirksamen Forderungsdurchsetzung ändert;
  • (c) wir konstruktiv Vergleichsverhandlungen mit dem Schuldner führen und Vergleiche abschließen, wenn eine wirtschaftlich vernünftig handelnde Partei in gleicher Lage den abgeschlossenen Vergleich wählen würde. myRight ist zum Abschluss eines Vergleichs berechtigt und verpflichtet, soweit nicht mit dem Kunden ein anderes vereinbart ist.

Wir werden versuchen, die Forderungen außergerichtlich durchzusetzen. Sollte die außergerichtliche Durchsetzung der Forderungen erfolglos bleiben während die gerichtliche Durchsetzbarkeit der Ansprüche nach freier Überzeugung von myRight wahrscheinlich ist, wird myRight die Forderungen gerichtlich unter Zuhilfenahme der myRight-Vertragsanwälte versuchen durchzusetzen.

Die gerichtliche Durchsetzung kann dabei auch im Wege der Klagehäufung erfolgen, bei der gleichartige Ansprüche verschiedener Forderungsgläubiger bzw. Geschädigter in einem Verfahren zusammengefasst werden.

Setzt myRight die Forderungen anwaltlich und/oder gerichtlich durch, übernimmt myRight alle Kosten und Gebühren des Verfahrens gemäß den gesetzlichen Regelungen, d.h. die Kosten der eigenen gerichtlichen Vertretung, die Gerichtskosten sowie die Kosten des Gegners bei Unterliegen („Kostenfreistellung“).

myRight ist in seiner Würdigung zur gerichtlichen Durchsetzbarkeit und anschließenden Entscheidung über die Einleitung eines Gerichtsverfahrens frei. Insbesondere kann myRight die Einleitung eines Gerichtsverfahrens ablehnen, falls es bereits Rechtsprechung oder richterliche Hinweise gibt, wonach die Forderungen unbegründet sind. myRight kann jedoch jederzeit auf eigenes Risiko Forderungen auch entgegen dieser Rechtsprechung rechtshängig machen, wenn diese Rechtsprechung nach der freien Überzeugung von myRight fehlerhaft ist und voraussichtlich im Instanzenzug korrigiert werden wird.

Die Durchsetzung der Forderungen erfolgt nach Wahl von myRight entweder im Wege i) der fiduziarischen Inkassozession, bei der Sie uns die Forderungen zum Zwecke der Durchsetzung treuhänderisch abtreten oder ii) der Bevollmächtigung, bei der Sie uns ermächtigen, die Forderung selbst außergerichtlich durchzusetzen sowie notwendigenfalls einen Rechtsanwalt zur (auch gerichtlichen) Durchsetzung Ihrer Forderungen bei gleichzeitiger Kostenfreistellung zu beauftragen.

Soweit Ihre Forderung mit einer Zug-um-Zug-Gegenleistung belegt ist, werden wir die Gegenleistung mit unserer Zahlungsaufforderung gegenüber dem Schuldner anbieten.

Vertragsschluss mit myRight.

Über die Internetplattform nebst Unterseiten www.myright.de nimmt myRight Anfragen zur Forderungsdurchsetzung entgegen. Die Darstellung unserer Leistungen auf myright.de stellt noch kein verbindliches Angebot von myRight zum Abschluss eines Vertrages dar.

Die auf der Plattform eingegebenen Daten und ggf. hochgeladenen Dokumente werden nach Klick auf den Button „Jetzt beauftragen“ (oder ähnlich) an myRight übertragen.

Nach Übermittlung aller erforderlichen Daten und Dokumente prüft myRight die Erfolgsaussichten der Forderungsdurchsetzung im eigenen Interesse. myRight ist in seiner Beurteilung einer Forderung vollständig frei und unterliegt keinerlei Verpflichtung, unbegründete Forderungen zur Durchsetzung anzunehmen.

myRight nimmt die Anfrage des Kunden durch eine entsprechende Bestätigung per Email oder durch Beginn der Forderungsdurchsetzung an.

Besondere Bestimmungen zur anwaltlichen und/oder gerichtlichen Forderungsdurchsetzung

Die myRight-Vertragsanwälte sind ordentlich in Deutschland zugelassene Rechtsanwälte, die über eine besondere Expertise in dem jeweils einschlägigem Rechtsgebiet verfügen. Die myRight-Vertragsanwälte sind sorgsam von myRight ausgewählt; die Qualität ihrer juristischen Arbeiten wird regelmäßig von myRight in Stichproben kontrolliert.

Soweit die anwaltliche und/oder gerichtliche Durchsetzung der Forderung zweckmäßig wird, wird myRight alle hierfür erforderlichen Daten und Unterlagen des Kunden an den betreffenden Vertragsanwalt oder das Gericht weiterleiten.

Soweit Sie uns hierzu bevollmächtigt haben, werden wir in Ihrem Namen einen myRight-Vertragsanwalt mit der gerichtlichen Forderungsdurchsetzung beauftragen.

  • (a) Zur Vereinfachung des Verfahrens, wird myRight die gesamte Kommunikation zwischen dem Vertragsanwalt und dem Kunden abwickeln.
  • (b) Der Kunde befreit hiermit den myRight-Vertragsanwalt gegenüber myRight uneingeschränkt von der anwaltlichen Verschwiegenheitspflicht und verpflichtet sich, für die Dauer der Forderungsdurchsetzung, diese Befreiung aufrechtzuerhalten.
  • (c) Die Kostenfreistellung erlischt, sollte der Kunde die Befreiung von der anwaltlichen Verschwiegenheitsverpflichtung des betreffenden myRight-Vertragsanwalts aufheben.
  • (d) Der Kunde ermächtigt hiermit myRight, Erklärungen des Vertragsanwaltes für sich entgegenzunehmen. Zahlungen auf die Forderung(en) erfolgen ausschließlich zu treuen Händen des Vertragsanwalts oder myRight.

Erfolgsprovision und Cash Now-Option

Für die Leistungen nach diesem Vertrag erhält myRight eine Erfolgsprovision, d.h. einen prozentualen Anteil an den Früchten der Forderungsdurchsetzung soweit nicht im Einzelfall etwas anderes vereinbart ist oder die Kosten der Forderungsdurchsetzung durch eine Rechtsschutzversicherung übernommen werden.

Früchte der Forderungsdurchsetzung sind alle Vermögensvorteile, die aufgrund der Durchsetzung der Forderung(en) erlangt werden. Dies sind insbesondere i) erhaltene Zahlungen und ii) sonstige Vermögensvorteile wie Rabatte, Vergünstigungen oder Verzichte/Befreiungen des Kunden auf/von Gegenforderungen des Schuldners; bei Vermögensvorteilen gilt deren Markt-, hilfsweise Schätzwert als Berechnungsgrundlage. Nicht zu den Früchten der Forderungsdurchsetzung gelten Verzugs- und/oder Prozesszinsen, die myRight zustehen.

Ist die Forderungsdurchsetzung nicht erfolgreich, insbesondere weil eine etwaige Klage abgewiesen wird, fallen für den Kunden keine Kosten bzw. myRight wird den Kunden von allen Kosten freistellen an.

Die Erfolgsprovision wird fällig mit Erhalt der Früchte durch myRight, den Kunden, den Vertragsanwalt oder hilfsweise durch sonstige empfangsberechtigte Personen. Soweit die Früchte eine Teilzahlung darstellen, wird insoweit nur entsprechende Teil der Erfolgsprovision fällig. Bei Zahlungen an den Kunden oder den Vertragsanwalt wird der Kunde oder der Vertragsanwalt den auf die Erfolgsprovision entfallenden Anteil der Früchte treuhänderisch für myRight halten und unverzüglich an myRight auskehren.

Soweit die Forderungsdurchsetzung durch gerichtlichen Vergleich beendet wird, wird die Vergleichsgebühr zunächst von den Früchten der Forderungsdurchsetzung zu Gunsten von myRight abgezogen, bevor die Erfolgsprovision gebildet wird.

Die Höhe der Erfolgsprovision richtet sich Art und Ursprung der Forderung; wir teilen dem Kunden die Höhe der Erfolgsprovision im Rahmen der Beauftragung mit.
Nur für Forderungen in Zusammenhang mit der Durchsetzung von Ansprüchen auf Rückzahlung des Reisepreises vom insolventen Thomas Cook-Konzern gelten folgende Erfolgsprovisionen:

  • (a) Für myRight Mitglieder im Free-Tarif: 4,99% bei außergerichtlicher Durchsetzung und 19,99% bei gerichtlicher Durchsetzung.
  • Für myRight Mitglieder im Premium-Tarif: 0% bei außergerichtlicher Durchsetzung und 9,99% bei gerichtlicher Durchsetzung.
  • Für myRight Mitglieder im Flex-Tarif: 0% bei außergerichtlicher Durchsetzung und 9,99 % bei gerichtlicher Durchsetzung.

Im Einzelfall wird myRight dem Kunden während der Anmeldung der Forderung auf der Website myRight.de oder anschließend per Email bei Vorliegen aller erforderlichen Unterlagen eine Sofortzahlung gegen eine höhere Erfolgsprovision anbieten, die unter dem Vorbehalt der Vorlage aller erforderlichen Unterlagen sowie einer abschließenden Forderungsprüfung steht („Cash Now“).

Entscheidet sich der Kunde für Cash Now, wird myRight die Forderung unverzüglich prüfen und bei positiver Prüfung den angebotenen Cash Now-Betrag unverzüglich an den Kunden auszahlen, nach dem der Kunde myRight seine IBAN mitgeteilt hat. Die Barauszahlung darf der Kunde auch dann behalten, wenn die Forderungsdurchsetzung erfolglos bleiben sollte.

Vorgenannte Prozentsätze enthalten stets die Mehrwertsteuer in jeweils gesetzlicher Höhe, soweit diese Anwendung findet.

Zur Sicherung der Vergütungsansprüche von myRight, tritt der Kunde hiermit seine Ansprüche inklusive Nebenrechte wie Zinsen gegenüber dem jeweiligen Schuldner, auf die sich die übernommene Deckung der Rechtsdurchsetzung bezieht, sowie etwaige Schadensersatzansprüche gegen den Vertragsanwalt aus der Forderungsdurchsetzung an myRight ab; diese Abtretung ist der Höhe nach begrenzt auf den Betrag, der der zu erwartenden Erfolgsprovision entspricht („Abgetretene Ansprüche“). Der Kunde bleibt zur Geltendmachung der Abgetretenen Ansprüche mit myRight gegenüber dem Schuldner berechtigt (Einzugsermächtigung), soweit nicht myRight diese Einzugsermächtigung im begründeten Einzelfall widerruft.

Es wird klargestellt, dass myRight neben der Vergütung alle Kostenerstattungsansprüche, die in Zusammenhang mit der Forderungsdurchsetzung entstanden sind, zustehen.

Vergütung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, Zinsen, Abrechnung mit Rechtsschutzversicherungen, Premium-Mitglieder.

Im Rahmen der Forderungsdurchsetzung fallen zusätzlich zur Erfolgsprovision die gesetzlichen Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) an; diese sind durch den Schuldner zu tragen. Der Kunde tritt hiermit an erfüllungsstatt seine Kostenerstattungsansprüche gegen den jeweiligen Schuldner an myRight ab und myRight nimmt diese Abtretung an erfüllungsstatt an.

Erfolgreich durchgesetzte Zinsansprüche verbleiben bei myRight, soweit es sich nicht um Ansprüche in Zusammenhang mit der Insolvenz des Thomas Cook-Konzerns handelt.

Eine bestehende Rechtsschutzversicherung ist grundsätzlich vorrangig in Anspruch zu nehmen. Soweit der Kunde rechtsschutzversichert ist und seine Rechtsschutzversicherung die Deckung der Kosten der Forderungsdurchsetzung übernimmt, entfällt die Erfolgsprovision; an ihre Stelle tritt die gesetzliche Vergütung gemäß RVG. Auf Wunsch des Kunden wird myRight die Abwicklung der Zahlung mit der Rechtsschutzversicherung übernehmen.

Premium-Mitglieder zahlen keine Erfolgsprovision, soweit die Forderungsdurchsetzung ohne gerichtliche Verfahren gelingt.

Kommunikation mit dem Vertragsanwalt

myRight wird die Kommunikation zwischen Kunden und Vertragsanwalt abwickeln und insbesondere auch den allgemeinen Kundenservice für den Vertragsanwalt übernehmen. Hierfür wird myRight besondere Online-Tools wie Webseiten, Upload-Portale für Dokumente etc. bereitstellen.

Als Kommunikationsmitteln nutzen die Beteiligten ferner Email, soweit nicht im Einzelfall eine abweichende Form vorgeschrieben oder besonders sachdienlich ist.

Die Parteien können jederzeit im gegenseitigen Einverständnis auf moderne Kommunikationsmittel wie Messenger-Dienste, Whats App, Google-Messenger etc. zurückgreifen. Das Einverständnis wird in dem Fall konkludent durch die Nutzung des jeweiligen Dienstes erklärt.

Auszahlung

Je nach Fall erfolgt die Auszahlung entweder direkt über den Vertragsanwalt oder über myRight.

Erfolgt die Auszahlung über den Vertragsanwalt, wird der Vertragsanwalt die Erfolgsprovision in jeweiliger Höhe unverzüglich von den eingegangenen Geldern des Kunden abziehen und auf ein für myRight gehaltenes Treuhandkonto transferieren. Der Kunde ist nicht berechtigt, den Vertragsanwalt anzuweisen, den vollen Betrag an den Kunden zu überweisen; sollte der Kunde dem entgegen den Vertragsanwalt anweisen, wird bereits hiermit verabredet, dass diese Anweisung an den Vertragsanwalt als nichtig zu behandeln ist, soweit dem myRight nicht im Einzelfall zugestimmt hat.

myRight wird die Erfolgsprovision von den eingegangenen Geldern bzw. Früchten abziehen und den Überschussbetrag an den Kunden auszahlen.

Die Abrechnung und Auskehr gegenüber dem Kunden erfolgt, sobald myRight alle hierfür erforderlichen Unterlagen vorliegen.

Auszahlung erfolgen ausschließlich im Rahmen des SEPA-Systems. Der Kunde wird myRight auf Aufforderung seine IBAN mitteilen.

Pflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet:

  • (a) myRight wahrheitsgemäß alle Umstände gegenwärtig und künftig mitzuteilen, die nach dem Verständnis eines Durchschnittskunden für die rechtliche Würdigung des Sachverhalts erheblich sind; dazu gehört insbesondere Verkauf oder wesentliche Beschädigung des Fahrzeugs; ferner alle Zahlungsangebote des Schuldners oder Dritte auf die streitgegenständliche Schuld.
  • (b) myRight und/oder dem Vertragsanwalt alle sachdienlichen Unterlagen zur Verfügung zu stellen; diesbezüglich durch das Gericht, myRight oder die Vertragsanwälte gesetzte Fristen wird der Kunde einhalten.
  • (c) keine Verfügungen wie insbesondere Verzichte auf Forderungen vorzunehmen oder zu erklären, die Gegenstand der Forderungsdurchsetzung sind und deren erfolgreiche Durchsetzung möglich ist. Im Zweifelsfall wird der Kunde hierüber ein Einvernehmen mit myRight erzielen, wobei myRight sich schon jetzt verpflichtet, wie ein ordentlich handelnder Rechtsdienstleister konstruktiv und zügig an dem Einvernehmen mitzuwirken.
  • (d) die Entbindung von der Schweigepflicht des Vertragsanwalts ununterbrochen bis zur Auskehr aller Erlöse aufrechtzuerhalten;
  • (e) myRight und/oder dem Vertragsanwalt Geldempfangsvollmacht zu erteilen und aufrechtzuerhalten und insbesondere dafür zu sorgen, dass Zahlungen des Schuldners nur zu Händen von myRight/dem Vertragsanwalt erfolgen;
  • (f) myRight jederzeit Auskunft über erlangte Früchte zu erteilen; es wird klargestellt, dass diese Pflicht auch nach Beendigung dieses Vertrags weiterbesteht.
  • (g) myRight auf Anforderung eine schriftliche Abtretungsbestätigung oder Vollmachtsbestätigung zu übersenden.

Während der Forderungsdurchsetzung wird der Kunde keinen anderen Dienstleister mit der Forderungsdurchsetzung beauftragen.

Haftung

Die Haftung nach diesem Vertrag ist für beide Parteien beschränkt auf den typischerweise vorhersehbaren Betrag.

Bei Vertragsverletzungen des Kunden wird der Kunde myRight so stellen, als wäre die Forderungsdurchsetzung erfolgreich gewesen; das gilt nicht, wenn die Pflichtverletzung des Kunden unwesentlich war oder auch bei ohne die Pflichtverletzung nicht erfolgreich gewesen wäre. Der Nachweis eines geringeren Schadens von myRight bleibt dem Kunden vorbehalten.

Kündigung

Dieser Vertrag ist für den Kunden kündbar:

  • (a) während der außergerichtlichen Durchsetzung der Forderung: Jederzeit; sollte die Kündigung vor Realisierung der Forderung erklärt werden, schuldet der Kunde anstelle der Erfolgsprovision die gesetzliche Vergütung eines Rechtsdienstleisters nach den Vorschriften des RVG, es sei denn, die Kündigung beruht auf einer wesentlichen Pflichtverletzung von myRight, die auch nach Abmahnung durch den Kunden nicht beseitigt wurde.
  • (b) mit Beginn einer etwaigen gerichtlichen Durchsetzung der Forderung: nur noch außerordentlich. Es gelten diesbezüglich die gesetzlichen Vorschriften über die außerordentliche Kündigung, soweit nicht in diesen AGB ein anderes bestimmt ist.
  • (c) Dem Kunden steht ein außerordentliches Kündigungsrecht für den Fall zu, dass er mit der Forderungsdurchsetzung durch den jeweiligen myRight-Vertragsanwalt nicht einverstanden ist. Die Kündigung bedarf keiner Begründung. Die Kündigung ist unverzüglich zu erklären, spätestens jedoch binnen sieben Tagen nach Mitteilung an den Kunden über die Abgabe der Forderungsdurchsetzung an den betreffenden Vertragsanwalt.

Dieser Vertrag ist für myRight kündbar, wenn:

  • (a) sich die Rechtslage unter Berücksichtigung der maßgeblichen Rechtsprechung derartig verändert hat, dass begründete Zweifel an der erfolgreichen Forderungsdurchsetzung gerechtfertigt sind;
  • (b) sich die tatsächlichen Umstände derartig verändert haben, dass sie begründete Zweifel an einer erfolgreichen oder wirtschaftlich sinnvollen Forderungsdurchsetzung rechtfertigen. Dies kann insbesondere nach Mitteilung weiterer Umstände gegenüber myRight der Fall sein, wie etwa Erhöhung des Kilometerstandes, Verkauf des Fahrzeugs etc., aber auch bei einer (drohenden) Insolvenz des Schuldners;
  • (c) die Klage in der jeweiligen Instanz abgewiesen wird oder das Gericht durch richterlichen Hinweis den Parteien mitgeteilt hat, dass es keine überwiegenden Erfolgsaussichten der Klage sieht; oder
  • (d) die außergerichtliche Forderungsdurchsetzung fruchtlos verlaufen ist.

Kündigt myRight diesen Vertrag, ist myRight verpflichtet, alle bis zur Kündigung entstandenen Kosten der Rechtsdurchsetzung, inklusive einer etwaigen Klagerücknahme, zu tragen. Dem Kunden steht es nach der Kündigung durch myRight frei, die Forderungsdurchsetzung auf eigene Kosten weiterzuverfolgen. In dem Fall wird myRight von der Verpflichtung befreit, die Kosten der Klagerücknahme zu übernehmen.

Schlussbestimmungen

AGB unserer Kunden sind nicht in diesen Vertrag einbezogen.

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit. Um jedoch direkt etwaige Probleme mit Ihnen lösen zu können, nehmen wir nicht an Verbraucherschlichtungsverfahren teil, sondern bitten um eine Nachricht von Ihnen.

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Haben Sie die Bestellung als Verbraucher abgegeben und zum Zeitpunkt Ihrer Bestellung Ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Land, sind zusätzlich die zwingenden Rechtsvorschriften anwendbar, die in diesem anderen Land gelten.

Wenn Sie Kaufmann sind, ist Hamburg ausschließlicher Gerichtsstand.

Widerrufsrecht und Widerrufsbelehrung bei Verbrauchern

Wenn Sie Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind, das heißt eine natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder Ihrer gewerblichen noch Ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können, steht Ihnen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, über das wir wie folgt belehren:


Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angaben von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns:

financialright GmbH
Friedrichstraße 191
10117 Berlin
E-Mail: [email protected]

mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular (s.u.) verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.


Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.


Besondere Hinweise

Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn die Dienstleistung von uns vollständig erbracht und mit der Ausführung der Dienstleistung erst nach Ihrer ausdrücklichen Zustimmung begonnen wurde und Sie vor Ausführung der Dienstleistung Ihrer Kenntnis bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung unsererseits verlieren.

Muster-Widerrufsformular

An:
financialright GmbH
Friedrichstraße 191
10117 Berlin

Oder per E-Mail: [email protected]

Hiermit widerrufe ich/wir den von mir/uns abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung

Bestellt am:
Name des/der Verbraucher(s):
Unterschrift des/der Verbraucher(s) bei Mitteilung auf Papier:

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