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Schadensersatz adé? Nach magerem Vergleichsangebot lohnt ein Wechsel zu myRight

Hamburg, den 14.02.2020


Mal wieder versucht der Volkswagen-Konzern das Ruder im Abgasskandal für sich noch herumzureißen - und drückt sich damit weiter vor der vollumfänglichen Entschädigung deutscher Verbraucher in der Musterfeststellungsklage. Jetzt kam es nach Gesprächen mit der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) und dem ADAC zum überraschenden Verwurf des Vergleichsangebots, das es eigentlich niemals hätte geben sollen.

Die Würfel im Verhandlungs-Krimi zwischen VW und vzbv in der Musterfeststellungsklage sind gefallen: Kurz nach dem Jahreswechsel erklärte der Verbraucherverband vzbv plötzlich, mit dem Autobauer und Diesel-Betrüger Volkswagen über einen Vergleich im Abgasskandal zu verhandeln.

Doch die Vergleichsverhandlungen sind Mitte Februar mit viel Tamtam gescheitert - und dennoch liegt ein Angebot von VW auf dem Tisch. Wo einige profitieren, bedeutet dies für viele Betroffene allerdings nichts Gutes.

Das bedeuten der geplatzte Vergleich und das VW-Angebot für Diesel-Käufer wirklich

Die Vergleichsverhandlungen zwischen VW und vzbv sind geplatzt, ein Deal kam vorerst nicht zustande. Und obwohl ein Vergleich mit VW in der Musterfeststellungsklage während der Anmeldephase gegenüber der betrogenen Diesel-Käufern ausdrücklich ausgeschlossen wurde, bietet VW trotz der gescheiterten Verhandlungen mit dem vzbv eigenmächtig eine Vergleichslösung an. Eine Lösung, die für Geschädigte vor allem ein Kompromiss bedeuten dürfte.

Rechnet man die für den Vergleich ausgehandelte Gesamtsumme von 830 Mio Euro auf den einzelnen Verbraucher runter, könnte es pauschal nur etwa 2000 Euro pro Betrugsdiesel zurückgeben - obwohl den Verbrauchern in vielen Fällen wesentlich mehr zustünde. Es profitieren also aller Wahrscheinlichkeit nach lange nicht alle der knapp 450.000 Verbraucher in der Musterfeststellungsklage von dem aktuellen VW-Vergleichsangebot - auch wenn der Konzern bisher von einem “auf die Betroffenen zugeschnittenen Angebot für eine Einmalzahlung” spricht.

Nun stellt sich die Frage, warum Volkswagen die Teilnehmer der Musterfeststellungsklage weiter zu einer Entscheidung für einen Vergleich bis (nach aktuellem Stand) Ende März 2020 drängt.

Warum der Volkswagen-Konzern schnellstmöglich einen Vergleich durchsetzen will und was der Bundesgerichtshof damit zu tun hat

Wir von myRight finden, die Kunden haben die Chance verdient, den vollen Kaufpreis zurückerhalten. Hier spielt die viel diskutierte Anrechnung der PKW-Nutzung eine wichtige Rolle. Deshalb will der BGH am 5. Mai 2020 unter anderem über die sogenannte “Nutzungsentschädigung” entscheiden. Die Frage, ob sich Diesel-Kunden die Nutzung ihres Auto überhaupt anrechnen lassen müssen, wird dann höchstwahrscheinlich endgültig geklärt. Es ist zu erwarten, dass das Urteil vor dem BGH verbraucherfreundlich ausfällt und so dazu führt, dass andere Gerichte dieser Rechtsprechung folgen werden.

Fällt das Urteil zugunsten der Verbraucher aus, müssen sich die Dieselfahrer im Anschluss keine Nutzung ihres Autos anrechnen lassen. Dann bekäme jeder VW-Geschädigte voraussichtlich den vollen Kaufpreis seines Fahrzeugs ausbezahlt - gegen die Rückgabe des PKW. Für VW wäre das ein denkbar schlechtes Szenario. Für myRight ist der Wegfall der Nutzungsentschädigung die einzig logische Konsequenz, da die Nutzung der nicht zulassungsfähigen “Betrugs-Diesel” illegal war.

Zusammenfassend kann man heute schon sagen, dass der 5. Mai 2020 ein großes Risiko für den VW-Konzern und die freiwillige Zahlung von vermutlich 2.000 Euro pro Fahrzeug darstellt. Es wäre also nur logisch, dass VW hier das Risiko entschärfen möchte und die Verbraucher dazu drängt, sich vorher auf einen Vergleich mit dem Konzern einzulassen.

Guter Deal statt schlechter Vergleich: myRight hilft betroffenen Verbrauchern

Limitiertes Angebot für Teilnehmer der Musterfeststellungsklage*
myRight bietet Kunden bis zu 2.000 EUR Sofortzahlung, ohne auf Chancen der Musterfeststellungsklage verzichten zu müssen. Im Gegensatz zum VW-Angebot können myRight Kunden also voll von positiven BGH-Entscheidungen profitieren. Eine Voranmeldung ist jetzt möglich und begrenzt auf 50.000 Teilnehmer.

Das myRight Angebot für Diesel-Käufer in der Musterfeststellungsklage in drei Stichpunkten:

  • myRight zahlt bei Beauftragung bis zu 2.000 EUR Sofortentschädigung an die betroffenen Verbraucher.
  • Darüber hinaus fordert myRight die volle Kaufpreisrückzahlung von VW.
  • Das einzige was Betroffene zunächst tun müssen, ist sich hier für den Service vorzuregistrieren. Diese Möglichkeit besteht ab sofort.

Eine Einzelklage könnte den Betroffenen allerdings noch ein wenig mehr Geduld abverlangen. Darauf setzt VW und hofft, dass ein Gros der Betroffenen sich nun gegen den verbraucherverband vzbv wendet und sich mit einem billigen Vergleich abspeisen lässt.

 

*Das Angebot gilt nicht für myRight-Sammelkläger

Bild: © Sergey Kelin – stock.adobe.com

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Sinah Vonderweiden

Sinah Vonderweiden

Redakteurin und PR-Beauftragte bei myRight

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