Zu schnell gefahren – myRight hilft

Alles Wichtige über zu schnell gefahren im Überblick

– Bei Tempoüberschreitung drohen Bußgeld, Punkte in Flensburg sowie Fahrverbot
– Der Bußgeldbescheid ist in zahlreichen Fällen rechtswidrig und anzufechten
– Mit einem Einspruch gegen den Bußgeldbescheid können Sie Ihre Rechte durchsetzen – Kostenlose Ersteinschätzung gibt es bei myRight

Ein Bußgeldbescheid aufgrund eines Geschwindigkeitsverstoßes ist ärgerlich. Haben Blitzer oder Radarfalle zugeschnappt, wird es nicht selten teuer. Neben einem Bußgeld drohen Punkte im Flensburger Fahreignungsregister sowie ein Fahrverbot von bis zu drei Monaten. Viele Autofahrer bezahlen das Bußgeld und akzeptieren die weiteren Konsequenzen, unwissend der Tatsache, dass ein Bußgeldbescheid in vielen Fällen rechtswidrig ist. Denn weist der Bescheid Fehler auf, was sicherlich keine Seltenheit ist, so kann dieser mit Erfolg angefochten werden.

Wie hoch fällt das Bußgeld bei einem Geschwindigkeitsverstoß aus?

Das Bußgeld hängt in seiner Höhe neben der genauen Tempoüberschreitung auch davon ab, ob der Verstoß innerorts oder außerorts begangen wurde. Haben Sie etwa innerhalb geschlossener Ortschaften 20km/h zu viel auf dem Tacho, ist mit einem Bußgeld von 35 Euro zu rechnen. Auf 80 Euro erhöht sich das Bußgeld dann, wenn Sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 21 bis 25 km/h übertreten. Zusätzlich gibt es noch einen Punkt in Flensburg. Sind Sie noch schneller unterwegs, kommt neben einem höheren Bußgeld noch ein Fahrverbot in Betracht. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts drohen nur geringfügig geringere Strafen. So sieht die Regelbestrafung bei einer Übertretung von bis zu 20 km/h ein Bußgeld von 30 Euro vor. Zwischen 21 und 25 km/h weist der Bußgeldbescheid eine Geldstrafe von 70 Euro und einen Punkt in Flensburg aus. Sind Sie bei noch höherem Tempo geblitzt worden, können eine Geldstrafe von bis zu 600 Euro sowie ein Fahrverbot von drei Monaten die Folge sein.

Bußgeldbescheid weist oftmals Mängel auf

Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Bußgeldbescheid in über 80 Prozent der Fälle zu Unrecht ausgestellt wurde. Grundsätzlich empfiehlt es sich, das Messverfahren bzw. die Messung zunächst auf etwaige Bedien- oder Messfehler durch einen versierten Anwalt nachprüfen zu lassen. Die Erfahrung zeigt, dass sich ein Bußgeld auf diesem Weg häufig verhindern lässt. Dann wird das Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen dem unwirksamen Bußgeldbescheid eingestellt und der Betroffene freigesprochen. Fehler bei der Geschwindigkeitsmessung geschehen regelmäßig: Eventuell sind die Messergebnisse gar nicht verwertbar, weil sie beispielsweise dem Beweisverwertungsverbot unterliegen. In anderen Fällen halten die Messbeamten die Bedienungsanleitung des Messgeräts nicht ordnungsgemäß ein, wodurch Betroffene zu Unrecht geblitzt werden. Zum Teil weist das Messprotokoll Ungereimtheiten auf. Regelmäßig ergeht auch nur deshalb ein Bußgeldbescheid, weil die Messbeamten den Abstand zwischen Verkehrsschild und Messpunkt nicht einhalten. Wird deshalb ein Bußgeld ausgesprochen, müssen Sie dieses natürlich angesichts der falsch getroffene Annahmen nicht bezahlen. Ein Bußgeldbescheid kann aber auch deshalb unwirksam sein, weil kein ausreichender Toleranzabzug vorgenommen wurde. Sehr hilfreich ist hier die Hilfe eines Anwalts, zumal dieser Einsicht in die Akten, Eichscheine, Messprotokolle etc. nehmen kann und ganz genau weiß, wo die Fehlerquellen lauern. Ferner bringt ein Fachanwalt für Verkehrsrecht bereits ein technisches und verkehrsrechtliches Sachverständnis mit. Er kann etwa auch der Frage nachgehen, ob das Messpersonal vorab geschult wurde und mit dem Messgerät Tests stattgefunden haben. Sollte dem nicht so sein, ist der Bußgeldbescheid für zu schnell gefahren unwirksam und Sie müssen weder Bußgeld noch ein Fahrverbot befürchten.

Mit myRight erfolgreich Einspruch einlegen

Angesicht der Vielzahl an Bescheiden, die in den letzten Jahren zu Unrecht verschickt worden sind, sollten Sie den Forderungen im Bußgeldbescheid nicht sofort Folge leisten. Andernfalls besteht die Gefahr, das Bußgeld völlig grundlos zu bezahlen. Legen Sie stattdessen im Zweifel innerhalb von zwei Wochen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid über zu schnell gefahren ein. Um letzte Zweifel ausräumen zu können, sollten Sie eine anwaltliche Ersteinschätzung im Fall „zu schnell gefahren“ in Anspruch nehmen. Hierbei stehen Ihnen die Verkehrsanwälte von myRight zur Seite. Das Beste daran ist, dass diese Ersteinschätzung für Sie völlig unverbindlich und kostenlos ist.

Schlagwörter:
Kommentar schreiben  

Schreiben Sie einen Kommentar:

Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.