Eine Geldbuße in Höhe von eine Milliarde Euro zahlt VW an die Staatskasse – aber die Betroffenen des Abgasskandals in Deutschland gehen weiterhin leer aus. Für Dieselbesitzer, die durch den Einbau der Manipulationssoftware in ihre Fahrzeuge geschädigt wurden, gibt es nun einen wichtigen Stichtag zum Thema VW-Sammelklage. Die Anmeldefrist endet ist der 30.06.2018. Nur noch im Juni ist es möglich, sich für eine letzte Sammelklage von myRight gegen VW anzumelden, um Schadensersatz zu erhalten.

Wer Diesel der Marken VW, Skoda, Seat und Audi gekauft hat, hat viel Ärger.  Die Stilllegung von Dieselfahrzeugen, Deutschlands erstes Fahrverbot in Hamburg, der Wertverlust der Schummeldiesel sowie technische Probleme, die nach dem VW-Software-Update auftreten, gehören für viele VW-Kunden zu den Folgen des VW-Betrugs.Die gute Nachricht ist: Wer vom VW-Abgasskandal betroffen ist, kann von VW Schadensersatz einklagen – in Einzelverfahren oder mit Hilfe der Sammelklagen, die myRight anbietet.

Klagen werden endgültig zu Gunsten der Verbraucher entschieden

Drei Sammelklagen für VW-Kunden hat myRight bereits vor dem Landgericht Braunschweig anhängig gemacht: Eine für 15.000 deutsche Dieselbesitzer, eine für 2.000 Schweizer sowie eine für mehr als 6.000 VW-Kunden aus Slowenien. Auch wenn hier die Urteile noch ausstehen, sind die Aussichten für Kläger hervorragend – erst Recht nachdem VW den Bußgeldbescheid der Staatsanwaltschaft Braunschweig akzeptiert hat.

„Schon heute gehen über 90 Prozent der Klagen durch Urteil oder Vergleich zu Gunsten der Schummeldiesel-Besitzer aus“, sagt Dr. Jan-Eike Andresen, Leiter der Rechtsabteilung von myRight. „Nun hat VW verbindlich seine Schuld eingestanden und zahlt über eine Milliarde Euro Strafe. Klagen werden jetzt endgültig zu Gunsten der Verbraucher entschieden werden. Damit ist auch das letzte Hindernis zum Erfolg der myRight-Sammelklage beseitigt“

Gerichte sprechen von Arglist und Betrug

Tatsächlich hat sich die Rechtsprechung im Abgasskandal komplett gedreht. Bis Mitte April 2018 zählte der ADAC in Verfahren zur Abgasthematik 400 Urteile, die zu Gunsten der Käufer ausgingen. Lediglich 119 wurden im Sinne der Hersteller und Händler entschieden. Dass VW betrogen hat, ist für die allermeisten Richter inzwischen keine Frage mehr.

Zuletzt sah beispielsweise die 4. Zivilkammer des Landgerichts Oldenburg im Zuge der Dieselaffäre in gleich neun Fällen den Tatbestand des Betruges als erfüllt an. Der Richter sprach von einer „arglistigen Inverkehrbringung eines mangelhaften Fahrzeugs beziehungsweise Motors“. Dass viele Dieselbesitzer auf Druck von VW und den Zulassungsbehörden zugelassen haben, dass ihr Fahrzeug um ein Software-Update ergänzt wurde, ändert dabei nichts am Schadensersatzanspruch. „Der Tatbestand des Betruges entfällt nicht deshalb, weil der Täter anschließend eine Maßnahme ergreift, dass der Geschädigte keinen Schaden mehr hat. Das bleibt Betrug“, sagen die Oldenburger Richter.

Ohne Klage zahlt VW nicht

Allerdings müssen die Betroffenen ihre Ansprüche gegen VW vor Gericht durchsetzen. Das Milliardenbußgeld geht an die Staatskasse. Und freiwillig zahlt der Konzern bislang keinen seiner Kunden aus. „Diese Strategie wird VW bis zum Einsetzen der Verjährung Ende 2018 auch weiter beibehalten“, warnt Jan-Eike Andresen. „In Wolfsburg weiß man genau, dass viele Menschen das Risiko eines Verfahrens scheuen.“

Die Sammelklage, die myRight anbietet, ist daher für Menschen ohne Rechtsschutzversicherung die optimale Lösung, um VW-Schadensersatz einzuklagen. Ein Kostenrisiko besteht nicht, myRight übernimmt alle Kosten. Nur im Erfolgsfall fällt eine Provision an. Sie errechnet sich aus Mehrwert, den myRight vor Gericht erstreitet, also dem Betrag, der dem Autobesitzer zugesprochen wird, abzüglich des Verkaufswerts des Fahrzeugs. Von diesem Zusatzbetrag erhält myRight 35 Prozent. Neben Fahrzeugen mit Software-Update können auch Fahrzeuge angemeldet werden, die schon verkauft wurden oder bei denen ein Verkauf geplant ist.

VW-Sammelklage: Anmeldefrist endet bald

Die Anmeldefrist für die letzte Sammelklage gegen VW im Zuge des Abgasskandals endet am 30.06.2018. „Wer mit unser Hilfe klagt, bringt seine Ansprüche rechtzeitig vor Gericht und schützt sich vor der Verjährung“, sagt Jan-Eike Andresen. Betroffene mit Rechtsschutzversicherung können sich auch nach Ablauf der VW-Sammelklage-Anmeldefrist weiter bei myRight für Einzelverfahren anmelden.

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Zigmal hat VW vor Landgerichten verloren. Eines aber hat der Konzern bei VW-Klagen immer penibel versucht zu vermeiden – ein negatives Urteil vor einem Oberlandesgericht (OLG). Nun gibt es einen OLG-Beschluss, der VW massiv ins Schwitzen bringt. Beobachtern zufolge könnte das „ein Dammbruch sein“, wie etwa das ZDF meldet. Bislang hat VW vehement vor Gericht versucht, zu verhindern, dass Autobesitzer vom Kauf eines Wagens mit Betrugssoftware zurücktreten – wegen Betrugs, sittenwidriger Schädigung, unerlaubter Inverkehrbringung oder eines Sachmangels.

Dabei ist das Pendel inzwischen immer häufiger zu Ungunsten von VW ausgeschlagen. Allein der ADAC zählt bis April in der Causa VW-Abgasskandal mehr als 400 verbraucherfreundliche Urteile und nur 119, in denen Händler oder Hersteller Recht bekamen.

VW verliert regelmäßig vor Gericht – und trickst dann

Und die positiven Urteile sind nur die Spitze des Eisbergs. Viele Erfolge der Kunden landen gar nicht in den Urteilsdatenbanken. Denn egal, ob Kläger in erster Instanz vor Landgerichten (LG) gegen VW gewonnen oder verloren haben – in sehr vielen Fälle erreicht sie vor der Entscheidung in der nächsten Instanz, dem Oberlandesgericht (OLG), ein Angebot, sich doch noch zu einigen. Ein Urteil riskierte VW dann aber nur, wenn die OLG-Richter durchblicken ließen, dass sie gegen den Verbraucher entscheiden würden. So kann VW bis heute auf eine gewisse Zahl gewonnener Prozesse verweisen.

Wenn aber bei VW-Klagen in einem OLG-Verfahren deutlich wurde, dass das Urteil nicht im Sinne des beklagten Händlers oder VW selbst ausgeht, wurde der Geldkoffer ausgepackt. VW bietet in diesem Fall regelmäßig Vergleiche an, bei denen die Kläger genau das erhalten, was sie von VW verlangen. Einziger Haken an der Geschichte: Teil des Vergleichs ist auch immer eine Verschwiegenheitserklärung. Bis zu 10.000 Euro kann es kosten, wenn man trotzdem den Inhalt eines solchen Vergleichs bekannt macht.

Ein richtungsweisendes Urteil für VW-Klagen

Damit gab es kein höhergerichtliches Urteil, auf das sich die vielen einzelnen Kläger vor den Landesgerichten berufen konnten. Nun aber gibt es einen OLG-Beschluss, der einem solchen Urteil in etwas gleichkommt. Denn ein Verfahren vor einem OLG haben die VW-Anwälte anscheinend übersehen. Das Oberlandesgericht Köln entschied am 28.05.18, dass ein Autohändler einen VW Eos zurücknehmen muss (Az. 27 U 13/17).

Eine Kanzlei aus Trier hatte das entsprechende Landgerichtsverfahren gewonnen, VW hatte Berufung eingelegt. Danach aber kümmerten sich die Konzernanwälte nicht mehr um das Verfahren, boten keinen Vergleich an und nahmen auf die Berufung nicht zurück. Deswegen wurde dieser Fall nun auf OLG-Ebene entschieden.

Der Beschluss ist richtungsweisend und hat für viele geschädigte Autokäufer auch in anderen Gerichtsverfahren bundesweit Signalwirkung. Jeder betroffene VW-Besitzer kann sich nun obergerichtlich bestätigt als Betrugsopfer gegen VW zur Wehr setzen.

Mit Hilfe von myRight können Betroffene mit Rechtsschutzversicherung die entsprechenden Einzelverfahren führen. Ohne entsprechende Versicherung ist die Sammelklage die optimale Möglichkeit, Ansprüche gegen VW ohne eigenes Kostenrisiko einzuklagen.

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Wie zufrieden sind die Kunden von myRight? Kann man uns vertrauen? Ist myRight seriös? Würden Sie uns weiterempfehlen? Wir haben Sie vor einiger Zeit angeschrieben und gebeten, uns neben einigen Einschätzungen zum Abgasskandal auch zu verraten, wie Sie myRight bewerten. Mehr als 6.600 Dieselbesitzer haben unsere Fragen beantwortet.

Nun haben wir die Antworten ausgewertet – und das Ergebnis hat uns umgehauen: Wer mit myRight klagt oder sich zur Klage angemeldet hat, ist extrem zufrieden. Das macht uns stolz und spornt uns an, weiter mit voller Kraft für Ihr Recht auf Schadensersatz im Abgasskandal zu arbeiten.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

  • Mehr als 6.400 Befragte (97%) haben uns bescheinigt, dass Sie uns weiterempfehlen würden.
  • Ebenfalls 97% unserer Kunden würden den Satz unterschreiben: „myRight kann man vertrauen.“
  • 92% unserer Kunden bescheinigen uns, dass man schnell die Vorteile von myRight versteht.
  • 91% unserer Kunden erklären, dass wir verbindlich sind.
  • 84% unserer Kunden stimmen der Aussage zu: „myRight ist transparent“.
  • Drei Viertel unserer Kunden (73%) sagen: „myRight ist schnell.

 

Kundenzufriedenheit bei myRight: 97 % der Befragten würden uns weiterempfehlen

Die Ergebnisse zeigen, dass die ganz große Mehrheit der Menschen, die mit unserer Hilfe klagen, das Gefühl hat, dass ihre Ansprüche in guten Händen sind. Das ist uns wichtig. Denn unsere Kunden vertrauen darauf, dass sie mit unserer Hilfe sich und ihre Liebsten gegen Vermögensschäden absichern. Dass nur drei von hundert Kunden uns nicht ohne Vorbehalt weiterempfehlen, heißt, dass wir einiges richtig machen.

Antworten, die uns helfen, besser zu werden

Wir halten außerdem fest, dass myRight als sehr seriös wahrgenommen wird, und dass die allermeisten Kunden verstanden haben, welchen Vorteil es bietet, dass wir das Kostenrisiko übernehmen, wenn ein Einzelner gegen einen Riesen wie VW antritt. Wir freuen uns, dass Sie uns bestätigen, dass es für viele Menschen einfacher und angenehmer ist, über unsere Plattform zu klagen als zum Beispiel zum Anwalt zu gehen. Auch dass wir als sehr verbindlich und vertrauenswürdig wahrgenommen werden, freut uns. Denn natürlich gehört auch Vertrauen dazu, wenn man seine Ansprüche an einen Rechtsdienstleister wie uns abtritt.

Wir sagen 6.600 Mal „Danke“

Wir sagen also mehr als 6.600 Mal „Danke“ an sie alle – für die positiven Rückmeldungen und natürlich auch für die weniger positiven. Aus denen lernen wir. Wenn Sie zu den drei Prozent gehören, die uns nicht weiterempfehlen: Melden Sie sich gerne bei uns und verraten uns, was wir besser machen können.

Übrigens möchten wir Sie auch herzlich dazu einladen, uns weiter zu empfehlen. Sie helfen damit Ihren Freunden und Verwandten, Arbeitskollegen oder Vereinsfreunden, die ärgerlichen Folgen des Abgasskandals für die Betroffenen abzumildern. Informieren Sie sie über myRight und der Möglichkeit auf Schadensersatz ohne eigenes Kostenrisiko. Auf  diese Weise kann man Folgen wie den Wertverlust der Fahrzeuge oder Fahrverbote abfedern. Helfen Sie Menschen, die Ihnen nahestehen, sich bei myright.de anzumelden. Zusammen sorgen wir dafür, dass VW mit dem Betrug nicht durchkommt.

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In Hamburg ist es soweit, in München und in vielen anderen Städten: Fahrzeugen, die vom Abgasskandal betroffen sind, droht die Diesel-Stilllegung, wenn ihre Besitzer das Software-Update nicht vornehmen lassen. Deutschlandweit sollen es in den nächsten Wochen 15.000 Diesel sein.

Der Hintergrund: Flächendeckend endet die 18-Monats-Frist für den verbindlichen Rückruf der Fahrzeuge, in deren Motoren die verbotene Abschaltung der Abgasreinigung eingebaut war. Das Kraftfahrt-Bundesamt gibt inzwischen die Daten säumiger Dieselbesitzer an die kommunalen Kfz-Zulassungsstellen weiter. Diese schreiben die Betreffenden an und setzen in der Regel eine letzte Frist von vier Wochen setzen. Wenn dann immer noch keine Reaktion erfolgt ist, werden die Autos unter Umständen aus dem Verkehr gezogen. Erste Bußgelder und auch erste Stilllegungen hat es bereits gegeben.

Das Thema Diesel-Stilllegung bewegt auch viele myRight-Kunden

Der Zwang zum Software-Update bewegt auch viele unserer Kunden, besonders natürlich zusammen mit dem Thema Stilllegung. Wir haben lange den Kunden geraten, das Update zu verweigern, weil doch ein erheblicher Teil der Kunden von Motorproblemen (Mehrverbrauch, Problem mit AGR-Ventil, etc…) berichtet. Wenn die Behörden nun mit Stilllegung drohen, raten wir aber inzwischen Kunden oft zum Update. Das tun wir, auch wenn wir –  wie viele Anwaltskanzleien –  Musterschreiben anbieten, die an die Zulassungsstellen versandt werden können. Dort wird mit Blick auf das laufende Verfahren darauf verwiesen, dass das Software Update Beweismittel vernichten könnte (die originäre Manipulationssoftware wird ja durch das Update verändert.)

Eine Zeit lang haben diese Schreiben bei vielen Behörden ausgereicht, damit Fristen verlängert oder Anordnungen zurückgenommen wurden. Dies scheint aber vielfach nicht mehr der Fall zu sein. Dazu kommt, dass Gerichte inzwischen das Update auch mit Blick auf das Thema „Vernichtung von Beweismitteln“ für zumutbar halten.

VW-Schadensersatz gibt es auch mit dem Update

Aus unserer Sicht gibt es damit kein sicheres Verfahren, mit dem man eine Diesel-Stilllegung abwenden kann. Selbst die Investition in einen Anwalt, der die Stilllegung abwenden will, ist aus unseren Erfahrungen keine Garantie auf Erfolg.

Wir raten daher zum Software-Update – und zugleich zur Klage gegen VW, um Schadensersatz für den Dieselbetrug zu erhalten. So ist sichergestellt, dass der Schaden den Betroffenen ersetzt wird.

Für alle Kläger ist dabei wichtig, dass das Update nicht den Anspruch auf Schadensersatz beeinflusst.  In keinem unserer Verfahren für mittlerweile über 30.000 Betroffene ist ein Anspruch mit der Begründung abgelehnt worden, das Software-Update wäre gemacht worden. Das Update wird inzwischen nicht mehr (was in der Vergangenheit vereinzelt der Fall war) als Schadensersatz angesehen wird, auch wenn der Hersteller damit das Auto nachbessert. „Betrug bleibt Betrug“, sagt zum Beispiel ein Richter in Oldenburg. Und damit bleibt das Recht auf Schadensersatz erhalten.

Jeder Betroffene kann von VW die Rücknahme des Autos und die Erstattung des Kaufpreises verlangen – egal ob umgerüstet wurde oder nicht. Bei myRight.de geht das ganz einfach – per Mausklick direkt auf unserer Webseite.

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In Hamburg-Altona wird seit heute Verkehrsgeschichte geschrieben. Deutschlands erstes Fahrverbot gilt seit Mitternacht und betrifft zwei Straßenabschnitte im Bezirk. Betroffen sind ältere Dieselfahrzeuge, die nicht die aktuelle Euro-Norm 6 erfüllen. Durch die Maßnahme will die Stadt die Stickoxidbelastung senken. In den Straße Max-Brauer-Allee und Stresemannstraße stehen Luftmessstationen, die vor dem nun eingetretenen Fahrverbot regelmäßig Grenzwertüberschreitungen gemessen hatten.

Viel an der Maßnahme erinnert an blinden Aktionismus vor. Weil viele Dieselfahrzeuge nun Umwege fahren müssen, wird die Luft in der Stadt nicht sauberer. Das Dieselverbot wird zudem schwer zu überprüfen sein, und es gibt etliche Ausnahmen zum Beispiel für Anwohner oder Handwerker.

Diesem Fahrverbot werden weitere Folgen

Deutschlands erstes Fahrverbot ist dennoch ein wichtiger Meilenstein: Das erste Mal ist eine Behörde trotz allem politischen Auto-Protektionismus nicht mehr um dieses Maßnahme herum gekommen. Und das Mini-Fahrverbot wird nicht das einzige in Deutschland bleiben. Die Klage der EU sowie weitere zu erwartende Klagen von Umweltverbänden wie der DUH werden dafür sorgen, dass auch anderswo Diesel ausgesperrt werden.

Auch in Hamburg selbst wird es sehr wahrscheinlich nicht bei dem Dieselverbot für nur zwei Straßen bleiben. Auch hier werden sich Gerichte nicht von der Ergebniskosmetik täuschen lassen, die der Hamburger Senat mit Blick auf die Messstationen betreiben will.

Für Dieselbesitzer heißt dies: Die Unsicherheit geht weiter. Erstmals ist nun ein Fahrverbot umgesetzt worden. Aus einer möglichen Einschränkung für Dieselfahrer ist ein tatsächliches Mobilitätsproblem geworden. Besonders bitter ist es für viele VW-Dieselkunden, die geglaubt haben, dass Ihnen der Konzern ein sauberes EURO-5-Fahrzeug verkauft – und denen nun die Durchfahrt verweigert wird.

Betroffene können VW verklagen

Die gute Nachricht für Betroffene des VW-Abgasskandals ist, dass sich niemand mit dem Fahrverbot und anderen Auswirkungen des VW-Betrugs abfinden muss. Deutschlands erstes Fahrverbot ist ein Grund mehr für VW-Schadensersatz. Den gibt es aber nur vor gericht, da VW sich weiterhin weigert, freiwillig Ansprüche von Kunden zu erfüllen. Daher zwingen den Konzern mit unseren Klagen, Ihr Fahrzeug zurückzunehmen und Ihnen den Kaufpreis zu erstatten. Wer gegen VW vor Gericht zieht, hat beste Chancen, sein Geld zurückzuerhalten und den Betrugsdiesel zurückzugeben. Mit Hilfe von myRight.de können Sie die entsprechenden Verfahren führen.

Für VW-Kunden mit Rechtsschutzversicherung bieten wir Einzelverfahren gegen VW an. Wer über keine Rechtsschutzversicherung verfügt, kann sich unserer Sammelklage anschließen. Bei dieser Form der Klage fallen keine Anwalts- oder Gerichtsgebühren für die Kläger an.

So oder so gilt – sie können Ihre Ansprüche ohne Kostenrisiko vor Gericht bringen. Das gilt auch, wenn Sie das Fahrzeug verkauft haben oder verkaufen wollen. Wenn Sie Ihre Ansprüche angemeldet haben, können einem möglichen Wertverlust Ihres Fahrzeugs dementsprechend gelassen entgegen sehen. Auto zurück – Geld zurück: So sieht eine wirklich faire Lösung angesichts der drastischen Folgen des Abgasskandals aus.

Das Kabinett hat die Musterfeststellungsklage auf den Weg gebracht. Damit sollen Verbraucher künftig leichter gegen Unternehmen vorgehen können. Doch sie wird den Betroffenen im Abgasskandal kaum helfen, warnt Dr. Jan-Eike Andresen. „Die Politik suggeriert, mit der Musterfeststellungsklage würden die Betroffenen des Abgasskandals zu ihrem Recht kommen. Dabei sieht der Entwurf noch nicht einmal die Verurteilung zur Zahlung von Schadensersatz vor. So folgt auf den Schummel-Diesel eine Mogel-Klage – wieder einmal zum Vorteil von Volkswagen und zu Lasten der Verbraucher.“

Eine Klage ohne Folgen für die Industrie

Vorgesehen ist bislang, dass im Rahmen der Musterfeststellungsklage festgestellt wird, ob ein bestimmter Sachverhalt vorliegt, der Verbraucher zum Schadensersatz berechtigt. „Über diese reine Feststellung hinaus treten aber keine Rechtswirkungen ein“, stellt Andresen klar. „Insbesondere wird weder die konkrete Höhe des Schadensersatzanspruchs berechnet, noch wird das Unternehmen zur Zahlung verpflichtet. Umgekehrt kann kein Verbraucher nach positivem Ausgang der Klage die Zahlung von Schadensersatz verlangen, geschweige denn, wie sonst bei Urteilen üblich, auch gegen das Unternehmen einen Zahlungstitel vollstrecken.

Dass die Zahlung eines bestimmten Geldbetrags das Ergebnis eines gerichtlichen Verfahrens ist, wird damit unter der Musterfeststellungsklage nicht erreicht. „Eine Klage, die kein Geld bringt, ist nichts wert“, fasst Andresen die Folgen zusammen.

Ohne den drohenden Zahlungstitel im Urteil fehlt der Musterfeststellungsklage zudem ein wichtiges Instrument zum Aufbau eines ausreichenden Vergleichsdrucks. Damit wird das von der Politik angestrebte Ziel, auf diesem Wege Vergleiche zwischen Unternehmen und Verbrauchern zu ermöglichen, verfehlt werden.

„Im Abgasskandal wird die Musterfeststellungsklage ebenfalls nichts Neues zu Tage fördern, weil die Gerichte unter Hilfe von Verbraucheranwälten den Sachverhalt bereits vielfach festgestellt haben“, sagt Andresen. So hat unter anderem das Landgericht Heilbronn kürzlich erklärt, VW habe die „Schädigung der Käufer … in sittlich anstößiger Weise billigend in Kauf genommen“ (Az. 6 O 320/17). Daher wurde VW zu einer Zahlung an den Kunden verurteilt.

Am Ende kann die Musterfeststellungsklage für Verbraucher gefährlich teuer werden

Nach Abschluss der Musterfeststellungsklage muss dagegen jeder auf eigene Kosten und eigenes Risiko seinen persönlichen Schaden einklagen. Begründet wird dies unter anderem damit, dass eine Berechnung der einzelnen Schäden im Rahmen der Musterfeststellungsklage zu umständlich wäre, weil vielen Gerichten eine moderne IT-Ausstattung fehlt.

Doch individuell zu klagen ist teuer. So beinhaltet eine Zahlungsklage gegen VW im Abgasskandal Prozesskostenrisiken von rund 6.000 Euro in der 1. Instanz und über 12.000 Euro in der 2. Instanz. „In der Vergangenheit hat VW klagende Verbraucher bewusst in den Instanzenzug gezwungen, um sie über die Kostenrisiken von der Rechtsdurchsetzung abzuhalten“, sagt Andresen. „Für dieses Problem liefert die Musterfeststellungsklage keine Antwort. Sie treibt vielmehr die Verbraucher genau in diese Kostenfalle und macht den Zugang zum Recht im Ergebnis doch wieder vom Geldbeutel abhängig.“

Zudem ist die individuelle Schadensersatzklage gegen einen Konzern auch nach einem verbraucherfreundlichen Musterurteil riskant. Der Grund: Mit dem genauen Nachweis der Schäden sind Verbraucher oft überfordert. Konzernjuristen gelingt es oft, Schwächen etwa in der Schadensberechnung aufzudecken. Viele Verbraucherklagen werden so abgewehrt, obwohl formell ein Anspruch besteht. Die Zeche zahlt auch bei so einer Pleite der Kläger.

Legal-Tech-Unternehmen zeigen, wie es besser geht

Dagegen hat myRight unter dem bereits bestehenden Rechtssystem verschiedene Sammelklagen gegen VW in Deutschland eingereicht. Ein entsprechendes Urteil der Klagen verpflichtet den Konzern direkt zur Zahlung von Schadensersatz und schafft die Möglichkeit, das Urteil auch vollstrecken zu lassen.

Moderne IT-Lösungen ermöglichen dabei eine Berechnung der Schäden für jeden Einzelnen und die Bündelung dieser Ansprüche in einer Klage. Kostenrisiken bestehen für den Verbraucher nicht, bezahlt wird nur bei Erfolg. Die Ressourcen der Gerichte werden geschont. Die Sammelklagen wurden teilweise in Zusammenarbeit mit Verbraucherschutzverbänden in der Schweiz und Slowenien eingereicht. „Mit dem Konzept wird schon heute erreicht, was der Politik selbst mit der Musterfeststellungsklage nicht gelingen wird: Eine effiziente und für Verbraucher risikolose Rechtsdurchsetzung“, sagt Andresen.

Noch aber ist es für die Politik nicht zum Handeln zu spät. „Die Bundesregierung sollte dringend die positiven Erfahrungen aus unserer Sammelklage auf die Musterfeststellungsklage übertragen und moderne Legal-Tech-Lösungen Verbrauchern, aber vor allem auch Gerichten, zur Verfügung stellen, indem der Gesetzentwurf angepasst wird. Moderne Lösungen für effektiven Rechtsschutz liegen auf dem Tisch. Die Politik muss sich nur zum Schritt ins digitale Zeitalter entschließen“, so Andresen.

Sicher gehen Betroffene im Abgasskandal, indem sie bereits jetzt Instrumente wie die Sammel- und die Einzelklagen nutzen, die myRight anbietet. Anmelden kann man sich dazu ganz einfach auf unserer Webseite myright.de.

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VW will „anständiger“ werden, aber von Schadensersatz im Abgasskandal weiter nichts wissen. Der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn wird wohl vorerst keinen Urlaub mehr im Ausland machen, und Abgasskandal sowie Klagen gegen VW werden weiter totgeschwiegen. So lassen sich die Meldungen rund um die gestrige Jahreshauptversammlung des VW-Konzerns zusammenfassen.

Im Abgasskandal hat die US-Justiz erstmals Anklage gegen den früheren VW-Vorstandsvorsitzenden erhoben. Diese Meldung überschattete gestern die Jahreshauptversammlung des VW-Konzern, bei der der neue Mann an der Spitze, Herbert Diess verkündete, VW müsse „ehrlicher, offener, wahrhaftiger, in einem Wort: anständiger werden“. Dazu soll ein internes Hinweisgeber-System ausgebaut werden, das der Unternehmensführung Hinweise auf Fehlverhalten liefert.

Whistleblower ersetzen keine Klagen gegen VW

Ob dies wirklich dazu beiträgt, dass VW ein anderes Unternehmen wird, ist allerdings zweifelhaft. Denn zumindest die US-Ermittler gehen davon aus, dass die VW-Spitzenmanager durchaus über die Abgasmanipulationen im Bilde waren. VW versucht hartnäckig den Eindruck zu erwecken, eine kleine Riege aus Ingenieuren in Verschwörermanier die Schummeldiesel manipuliert haben. Dass nun Martin Winterkorn Verschwörung, Betrug, Irreführung von Behörden und Kunden sowie Verstöße gegen US-Umweltgesetze vorgeworfen werden, deutet darauf hin, dass die VW-Spitze alles andere als unwissend war. Weswegen auch ein neues Whistleblower-System VW nicht zu einem anderen Unternehmen macht. Umdenken werden die Manager wohl erst, wenn es weh tut, und eine große Zahl von Klagen gegen VW das Unternehmen vor Gericht zwingt, sich an das Gesetz zu halten.

Denn: Von Schadensersatz oder Widergutmachung für die Betroffenen des Abgasskandals war gestern keine Rede. Auch für Hardware-Nachrüstungen will der Konzern nicht zahlen. Trotz des neuen Mannes an der Spitze hat kein Betroffener außer warmen Worten etwas von VW zu erwarten. Daher raten wir jedem Betroffenen, selbst aktiv zu werden – mit einer Klage gegen VW.

Finanztip-Experte rät zur VW-Klage

Die Erfolgsaussichten so einer Klage sind gut. „Wer eine Rechtsschutzversicherung hat und sich betrogen fühlt, der sollte das auch tun“, sagt etwa „Finanztip“-Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen zur VW-Klage. Er rät dazu, bis spätestens zur Jahresmitte aktiv zu werden, um zu verhindern, dass sich VW in die Verjährung rettet.

Entsprechende Einzelverfahren kann jeder Betroffene mit Hilfe von myRight seriös und fristgerecht führen – eine Anmeldung auf unserer Homepage genügt. Doch auch wer keine Rechtsschutzversicherung hat, muss den VW-Schaden nicht klaglos hinnehmen. Die myRight-Sammelklage ermöglicht allen Betroffenen eine VW-Klage ohne Kostenrisiko. Auch hierfür ist der erste Schritt die Anmeldung auf unserer Webseite.

Ermittlungen helfen auch den myRight-Kunden

Übrigens: Insgesamt ist mit der Anklage von Ex-VW-Vorstand Martin Winterkorn in den USA ein ganz wichtiger Schritt für erfolgreiche Verfahren im Abgasskandal gegen VW getan. Denn in fast allen Verfahren von geprellten Autokäufern ist die Frage, ob der VW-Konzern „vorsätzlich sittenwidrig geschädigt“, hat und damit, ob der damalige VW-Vorstand von den Motormanipulationen wusste.

Das Problem: Den Nachweis, dass der VW-Vorstand und damit Martin Winterkorn von den Abgastricksereien wusste, muss vom betroffenen Autokäufer vor Gericht erbracht werden. Dieser Nachweis wird jetzt deutlich leichter fallen, weil die US-Ankläger minutiös die Behandlung der Abgastricksereien auf Vorstandsebene nachweisen. myRight.de hat bereits für seine Kunden über die US-Kanzlei Hausfeld Einsicht in die US-Verfahrensunterlagen nach U.S.C. 1782 verlangt und wird diese Unterlagen bald in die Sammelklagen in Deutschland einführen.

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Wer eine Rechtsschutzversicherung abschließt, erwartet, dass ihm der Versicherungspartner den Rücken stärkt, wenn es ernst wird – zum Beispiel im Abgasskandal. (mehr …)

VW verklagen? Das ist inzwischen auch für Verbandsvertreter und Unternehmer ein Thema, weil auch diese – wie viele Verbraucher – vom Verhalten von VW im Abgasskandal enttäuscht sind. (mehr …)

Im ersten Moment klingt es so, als hätte VW endlich verstanden: Der Autobauer bietet Kunden von Fahrzeugen mit Dieselmotor eine Fahrverbot-Garantie – genauer gesagt eine Rückkaufgarantie im Falle eines Fahrverbots.

Endlich – mag da mancher denken, der vom Abgasskandal betroffen ist. Schließlich rechnen 78,6% der 6.600 Dieselfahrer, die an einer Befragung durch myRight teilgenommen haben, damit, dass sie von einem Fahrverbot betroffen sein würden. Und sechs von sieben der Befragten fürchten, dass ein Fahrverbot ihr Fahrzeug quasi wertlos macht.

Garantie mit Pferdefüßen

Dass VW also anbietet, Fahrzeuge zurückzukaufen, die wegen eines Fahrverbots nicht mehr freie Fahrt haben, klingt da nur fair. Die Rückkaufgarantie gilt bei einem etwaigen Fahrverbot für die Selbstzünder am Wohn- oder Arbeitsort des Kunden.

Aber natürlich hat dieses Angebot einige Pferdefüße. Denn diese Garantie ist an enge Bedingungen geknüpft und das Kleingedruckte hat es in sich.

Denn erstens gilt die „Anti-Fahrverbots-Garantie“ keineswegs für die EURO-5-Diesel, die vom Abgasskandal betroffen sind. Sie gilt nur beim Kauf eines neuen VW oder Skoda.  Nur wer sich in der Zeit vom 1. April bis zum Jahresende einen Neu- oder Jahreswagen mit Dieselmotor der Marke VW bei einem VW-Händler kauft, kommt in den Genuss der Garantie mit dreijähriger Laufzeit.

Das Risiko Wertverlust bleibt bestehen

Zweitens kann der Kunden zwar im Falle eines Falles zum VW-Händler gehen und den Diesel zum Zeitwert nach DAT-Schwacke zurückkaufen lassen. Eine Absicherung gegen den rapiden Wertverfall der Diesel bietet dieses Verfahren aber nicht. Denn ob der Autofahrer seinen Diesel für zu wenig Geld an einen Privatkunden oder an einen Händler verkauft, macht für das Minus in der Börse keinen Unterschied.

Drittens muss man zudem von diesem Händler einen Neu- oder Jahreswagen kaufen, der nicht vom Fahrverbot betroffen wäre. Nur wer VW noch mehr Geld zuschiebt, bekommt also in den Genuss des Rückkaufs.

Rückgabe gegen Kaufpreis wäre eine faire Lösung

Originell ist die Rückkaufgarantie übrigens nicht.

Neben VW und in ähnlicher Form Skoda hat auch BMW, Peugeot und Nissan eine Garantie für die Halter neuer Diesel gegeben. Aber damit werben lässt sich immer gut.

Wirksamer sichern Sie sich gegen Fahrverbote und Wertverlust mit unseren Klagen gegen VW ab. Wir zwingen den Konzern, das Fahrzeug zurückzunehmen und Ihnen den Kaufpreis zu erstatten. Sie können sich ganz einfach online bei uns anmelden, um Ihre Ansprüche kostenlos prüfen zu lassen. Mit Rechtsschutzversicherung klagen Sie ohne Kostenrisiko im Einzelverfahren. Dann fällt nur der Selbstbehalt an. Oder Sie nutzen die myRight-Sammelklage. In dem Fall übernehmen wie Anwaltskosten und Gebühren – und nur im Erfolgsfall fällt unsere faire myRight-Provision an. Auto zurück – Geld zurück: So sieht eine wirklich faire Lösung angesichts der drastischen Folgen des Abgasskandals aus.

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