Über 25.000 Kunden vertrauen myRight – Anmeldefrist für Sammelklage endet bereits am 30. Juni.

Bei der Hamburger Verbraucherschutzplattform myRight haben sich bis Ende April über 25.000 Kunden für die Teilnahme an der myRight-Sammelklage gegen den VW-Konzern angemeldet. myRight fordert für seine Kunden Schadensersatz im Dieselskandal vom VW-Konzern. Eine Umfrage von unter den myRight-Kunden hatte mehrere hundert Beschwerden von Betroffenen nach der Rückrufaktion von VW aufgedeckt.

Kern der Sammelklage ist die rechtliche Analyse der Kanzlei Hausfeld, wonach allen vom Abgasskandal betroffenen Autos der Entzug der Zulassung oder eine Stilllegung droht. Den Entzug der Zulassung muss danach auch fürchten, wer an der VW-Rückrufaktion teilgenommen hat. Daher können auch alle Betroffenen, die mit ihrem Auto schon an der VW-Rückrufaktion teilgenommen und das Software-Update zur Motorsteuerung aufgespielt haben, noch an der Sammelklage teilnehmen. Im Zuge der Sammelklage sollen alle gezahlten Kaufpreise von VW erstattet und die Autos zurückgenommen werden. Verschiedene deutsche Gerichte hatten bereits in der Vergangenheit den VW-Konzern oder die vor ihm stehenden Händler zur Rücknahme der Autos verurteilt.

Die Anmeldefrist für die Teilnahme an der Sammelklage endet bereits in fünf Wochen am 30. Juni 2017. myRight erwartet bis dahin noch einmal einen deutlichen Schub an Neuanmeldungen. Insbesondere die Diskussion um Dieselfahrverbote und mangelndes Vertrauen der betroffenen Kunden von VW, Audi, Seat und Skoda sorgen für eine Vielzahl täglicher Anmeldungen bei myRight. Die Einreichung der Sammelklage ist nach Prüfung aller Unterlagen bis Oktober vorgesehen.

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