So erkennen Sie, ob Ihr Fahrzeug von einem Fahrverbot betroffen ist

Anhand des Fahrzeugscheins kann jeder schnell feststellen, ob das eigene Fahrzeug von einem Fahrverbot betroffen ist. Wer einen älteren Fahrzeugschein hat, schaut dazu, was in das Feld „Schlüsselnummer zu 1“ links oben auf der zweiten Seite des Fahrzeugschein eingetragen ist. In der neueren sogenannten „Zulassungsbescheinigung Teil I“ findet man das Feld auf der zweiten Seite des Dokuments, links mittig angeordnet.

In dieses Feld ist eine Nummer eingetragen. Endet die darin angegebene Zahl auf 00 bis 88, sieht es nicht so gut aus. Dann erfüllt das Fahrzeug die Abgasnormen Euro 1 bis Euro 4. Diese Fahrzeuge dürfen die Städte nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts umgehend aus den Innenstädten aussperren. Es kann also sein, dass Sie mit dem Fahrzeug schon bald nicht mehr die Stresemannstraße in Hamburg befahren oder in die Stuttgarter Innenstadt fahren dürfen.

Fahrverbot oder nicht? Kürzel klären auf

Ist in dem Feld auf dem Fahrzeugschein eine Zahlen- und Buchstabenkombination eingetragen, gibt es im Zweifel eine Schonfrist beim Thema Fahrverbot. Die Kombinationen 35AO bis 35MO zeigen an, dass es sich bei Ihrem Fahrzeug um einen Euro-5-Diesel handelt. Für diese Diesel soll es eine einjährige Schonfrist geben.

Beginnt die Zahlen- und Buchstabenkombination mit der Zahl 36, handelt es sich um einen EURO-6-Diesel. Für diese Fahrzeuge, die mit den Kürzeln 36NO bis 36YO beschrieben werden, hat das Gericht keine Aussage getroffen. So gut wie sicher ist, dass sie nicht vor den anderen Fahrzeugen gestoppt werden. Theoretisch könnten aber sogar diese Fahrzeuge im weiteren Verlauf aus dem Verkehr gezogen werden.

Wer die entsprechenden Kürzel im Fahrzeugschein hat, muss sich aber mit den Folgen eines Fahrverbots und anderen Auswirkungen des Abgasskandals nicht abfinden. VW tut zwar so, als gäbe es keinen Rechtsanspruch für die Kunden in Deutschland. Aber das Gegenteil ist der Fall. Wer gegen VW vor Gericht zieht, hat beste Chancen, sein Geld zurückzuerhalten und den Betrugsdiesel zurückzugeben.

Für VW-Kunden mit Rechtsschutzversicherung bietet myRight Einzelverfahren gegen VW an. Wer über keine Rechtsschutzversicherung verfügt, kann sich einer Sammelklage anschließen. Bei dieser Form der Klage fallen keine Anwalts- oder Gerichtsgebühren für die Kläger an. Sie können ihre Ansprüche ohne Kostenrisiko vor Gericht bringen. Unabhängig von der Form der Klage ist die Registrierung auf der Startseite von myRight der erste Schritt, um seinen Ansprüche anzumelden.

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TOBIAS W.
2. März 2018 um 11:50 Uhr

Vw tiguan 12.09.2013Diesel verboten 0603 Bjo 5 Euro WVGZZZ5NZEW025807 Volkswagen 5 N Richtig ja ok