Fragen zur Rückrufaktion

Die Risiken lassen sich noch nicht endgültig abschlätzen. Klar ist aber, dass Betroffene vor allem mit diesen Risiken zu kämpfen haben werden:
- Wertverlust: Was ist mein Skandal-Diesel eigentlich noch wert?
- Dieselfahrverbote: Wann werden Diesel aus den Innenstädten verbannt?
- Stilllegungen: Wann sind die Behörden bereit, Skandal-Diesel stillzulegen?
- Langlebigkeit: Welchen Einfluss hat das Software-Update der Motorsteuerung der Skandal-Diesel auf die Haltbarkeit meines Autos?
- Technische Risiken: Egal ob gestiegener Verbrauch, verruste AGR-Ventile oder Veränderungen im Motorsound, geht es nach den Berichten betroffener Kunden, die myRight vorliegen, ist es alles andere als Garantiert, dass das Software-Update der Motorsteuerung zu keinerlei nachteiligen Änderungen führt.

Wir empfehlen grundsätzlich eher nicht an der Rückrufaktion teilzunehmen. Denn die langfristigen Risken aus den Änderungen, die an der Motorsteuerung vorgenommen werden sollen, sind bis heute gänzlich unbekannt. VW selbst gibt nicht einmal mehr eine Garantie auf das Software-Update. Wenn VW selbst schon keine Garantie übernimmt und nicht bereit ist, sich für die eigene Arbeit zu verbürgen, warum sollten dann die Betroffenen diese Risiken eingehen? Viele betroffene Kunden berichten uns z.B., dass der Kraftstoffverbrauch ihres Fahrzeug nach der Umrüstung gestiegen ist. Viele Experten sehen die Gefahr, dass Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit des Motors durch die Umrüstung beeinträchtigt werden. Volkswagen versucht, diese Risiken auf die Kunden abzuwälzen. myRight sagt nein zu solchen Tricksereien!
Aber Achtung: Die Zulassungsbehörden haben angekündigt, ab Ende 2017 Fahrzeuge stillzulegen, die nicht umgerüstet wurden. Bevor Ihr Fahrzeug stillgelegt wird, ist die Teilnahme an der Rückrufaktion die bessere Lösung.

Nein. Nur VW ist durch das Kraftfahrtbundesamt verpflichtet worden, den Rückruf anzubieten. Es gibt aber keine Pflicht der Betroffenen, den Rückruf auch anzunehmen und das Software-Update aufspielen zu lassen. Allerdings gehen die Zulassungsbehörden aktuell dazu über, nicht nachgerüsteten Autos die Stilllegung anzudrohen.

Ja, solange die Risiken aus der Rückrufaktion ungeklärt sind, ist es am besten, wenn Sie nicht an der Rückrufaktion teilnehmen. Lassen Sie sich auch nicht vom Händler einschüchtern. Es ist bekannt, dass viele Händler Ihre Kunden mit fadenscheinigen Argumenten in den Rückruf drängen. Unterschreiben Sie nichts und drohen Sie mit dem Wechsel des Händlers.

Wir empfehlen unseren Kunden den pragmatischsten Weg und das ist die Teilnahme an der Rückrufaktion.

Ja, denn der Schaden durch Wertverlust und Langlebigkeitsrisiken ist Ihnen trotzdem entstanden. Außerdem verlieren Sie Ihre Rechte durch die Teilnahme an der Rückrufaktion nicht.

Nein. myRight beauftragt gerade für bestimmte Fahrzeugtypen Sachverständigengutachten, die Themen wie Mehrverbrauch, Leistungsverlust und Wertverlust möglichst gerichtsfest darlegen sollen. Eine eigene Prüfung ist daher durch unsere Kunden nicht notwendig. Sollten Sie aber selber entsprechende Beobachtungen machen oder einen Leistungsverlust nachweisen können, schicken Sie uns die entsprechenden Dokumente gerne an service@myright.de unter der Angabe Ihrer Fallnummer.

Nein. Die Nachrüstung der Motorsteuerung in Zusammenhang mit der Rückrufaktion ist vollkommen unabhängig von unserer Beauftragung, zumal ihr Händler auch von unserer Beauftragung keine Kenntnis hat.

VW AUDI SKODA SEAT PORSCHE

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