Anmeldeschluss für 1. VW-Sammelklage im Dieselskandal abgelaufen

Exakt 31.723 vom Dieselskandal betroffene Autofahrer haben sich bei myRight für die 1. VW-Sammelklage angemeldet. Die betroffenen Autofahrer haben keine Rechtsschutzversicherung oder wollen ihre Rechtsschutzversicherung nicht für eine Klage im Abgasskandal einsetzen und hätten normaler Weise auf ihr Recht auf Schadensersatz verzichten müssen. Dank der myRight-Sammelklage haben diese Betroffenen jetzt doch eine Möglichkeit, einfach per Mausklick und ohne Risiko zu ihrem Recht im Abgasskandal zu kommen.

Und Gerechtigkeit im Abgasskandal wird notwendiger denn je für Autofahrer in Deutschland. Nicht nur, dass München, Stuttgart und Hamburg kurz vor der Einführung von Dieselfahrverboten stehen und die Betroffenen unter unerwarteten Wertverlusten ihrer Autos leiden. Nein, schlimmer dürfte wiegen, dass die Deutsche Umwelthilfe in 10 deutschen Großstädten eine Klage auf Stilllegung der Abgasskandal-Autos eingereicht hat. Das Problem: Haben die Klagen Erfolg, werden alle Abgasskandal-Autos stillgelegt, Rechte gegen VW dürften bis dahin aber verjährt sein. Und anders als Politiker und Behördenleiter sind Richter unabhängig und daher bekannt dafür, auch unerwartete Entscheidungen zu treffen.

Vorteil für alle Teilnehmer der myRight-Sammelklage: Ihre Rechte auf Schadensersatz gegen den VW-Konzern verjähren nicht mehr, da die Ansprüche vor Gericht rechtzeitig rechtshängig gemacht werden. Eine Verjährung ist dann ausgeschlossen.

Während sich Deutschland im Sommerurlaub befindet, läuft bei myRight die Daten- und Dokumentenprüfung der Sammelklage auf Hochtouren. Weit über eine Million Daten und Dokumente müssen für die über 30.000 Teilnehmer der Sammelklage geprüft und dann in einer Klage zusammengefasst werden. Denn jeder einzelne Anspruch auf Schadensersatz muss haargenau nachgewiesen werden, insoweit besteht kein Unterschied zu einer gewöhnlichen Einzelklage.

Weil alle Mitarbeiter von myRight bei der Prüfung mithelfen, kommt es aktuell zu langen Wartezeiten im Telefonservice. myRight bittet alle Kunden, auf Anrufe zu verzichten und stattdessen Fragen per Email zu stellen. Aktuell können Emailanfragen im Schnitt schon nach drei Tagen beantwortet werden.

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