Abgasskandal: Dramatischer Wertverlust bei EURO-5-Dieseln

Der Diesel-Wertverlust bei EURO-5-Motoren wird in Folge des Abgasskandals immer dramatischer. Um EURO-5-Diesel noch verkaufen zu können, müssen die Händler bis zu 50 Prozent Wertminderung in Kauf nehmen. Vier von zehn Händlern geben an, dass der Verkauf dieser Fahrzeuge derzeit kaum möglich ist. Nur jeder hundertste Händler sagt, dass sich diese Diesel uneingeschränkt verkaufen lassen! Diese Zahlen ermittelte der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) durch eine Befragung von 1.800 Autohändlern. Wer von VW Schadenersatz einklagt, kann sich gegen diesen Wertverlust absichern.

Der Diesel-Wertverlust ist inzwischen extrem

Der Wertverlust von Diesel-Fahrzeugen ist demnach inzwischen extrem: Ein Drittel der Befragten gab an, Euro 5-Diesel für den Verkauf zwischen 30 und 50 Prozent abwerten zu müssen, ein weiteres Drittel wertet die Fahrzeuge zwischen 10 und 30 Prozent ab. Für 10,6 Prozent der Händler sind Euro 5-Diesel derzeit gar nicht an den Mann zu bringen.  „Euro 5-Diesel fast unverkäuflich“, titelt das Fachmagazin Auto Motor und Sport dementsprechend. Auch der ADAC berichtet inzwischen vom „Preissturz bei alten Dieseln.“

„Selbst bei Euro 6-Dieseln ist die Situation aktuell nicht rosig“, schreibt der ZDK. „Laut 38,7 Prozent der befragten Händler lassen sich zurzeit nur die neuesten Diesel der Abgasnormen Euro 6d und Euro 6d-Temp verkaufen. Für rund 37,2 Prozent der Händler ist ein Verkauf von Euro 6-Dieseln momentan kaum möglich.“

Auch beim privaten Verkauf ist der Preisverfall zu spüren

Auch wer privat seinen Diesel verkaufen will, spürt den Preisverfall, wenn das Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist. „Im letzten Jahr wurde mein Fahrzeug mit über 17.000 Euro bewertet, in diesem Jahr sind es weniger als 10.000 Euro“ berichtet ein myRight-Kunde. Eine andere Kundin schreibt uns: „Wir haben versucht, das Fahrzeug zu verkaufen, aber es ist faktisch gar nicht möglich.“

Nur jeder vierte Händler, glaubt, dass sich der Verkauf für diese Diesel wieder normalisieren wird.

Die Klage als Schutz vor dem Wertverlust

Die gute Nachricht ist, dass sich niemand mit dem Wertverlust und anderen Auswirkungen des Abgasskandals abfinden muss. Wer gegen VW vor Gericht zieht, hat beste Chancen, sein Geld zurückzuerhalten und den Betrugsdiesel zurückzugeben. Mit Hilfe von myRight.de können Sie die entsprechenden Verfahren führen.

Für VW-Kunden mit Rechtsschutzversicherung bieten wir Einzelverfahren gegen VW an. Wer über keine Rechtsschutzversicherung verfügt, kann sich unerer Sammelklage anschließen. Bei dieser Form der Klage fallen keine Anwalts- oder Gerichtsgebühren für die Kläger an.

So oder so gilt – sie können Ihre Ansprüche ohne Kostenrisiko vor Gericht bringen. Das gilt auch, wenn Sie das Fahrzeug verkauft haben oder verkaufen wollen. Wenn Sie Ihre Ansprüche angemeldet haben, können einem möglichen Wertverlust Ihres Fahrzeugs dementsprechend gelassen entgegen sehen.

Bild: © Redpixel – stock.adobe.com, © Roadrunner – stock.adobe.com,  Montage myRight
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Kommentare:

Manfred S.
31. März 2018 um 11:14 Uhr

Kein Kommentar, eher eine nachdenklich machende Rechnung zu obigem Artikel:
Wenn der Wertverlust, DURCH DEN BETRUG GENERIERT, SO EXORBITANT WIRD, immer mehr gg. Null tendiert, sich dadurch der „sogenannte Zugewinn“ zum (beabsichtigt) einzuklagenden, ursprünglichen Kaufpreis in der Art erhöht, dass nach Abzug der 35% des „Zugewinn“ (der ja eigentlich KEINER ist), eine niedrige Summe unter dem Strich verbleibt, die mit einem Rückkauf nichts mehr zu tun hat. Je niedriger der Fhrzg-Wert ist/wird, desto monetär teurer werden die 35%, desto geringer die verbleibende Restsumme. Jetzt darauf zu wetten dass die Werte radikal sinken, könnte lukrativ sein, zumal der Faktor Zeit bis zu einem Urteil diesen Wertverlust noch beschleunigt. Denn dieser „Wertverlust“ ist künstlich generiert durch den Betrug und der „Zugewinn“ ist nur ein Konstrukt. (Man kommt in’s Grübeln)